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Staatspreise für literarische Übersetzung: GewinnerInnen verkündet

Ulla Forsgren Ekblåd zeichnet sich durch die Übersetzung von Friederike Mayröckers Gesamtwerk ins Schwedische aus, Alexander Sitzmann durch seine Übertragungen literarischer Werke ins Deutsche.

Die beiden Staatspreise werden jährlich vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich für Übersetzungen österreichischer Literatur in eine Fremdsprache sowie an heimische ÜbersetzerInnen vergeben. Die Verleihung der mit je 10.000 Euro dotierten Staatspreise findet am 28. April im Robert-Musil-Haus in Klagenfurt statt.

„Mit den beiden StaatspreisträgerInnen Alexander Sitzmann und Ulla Forsgren Ekblåd werden heuer zwei wahre Brückenbauer im Europa der literarischen Grenzenlosigkeit ausgezeichnet“, so Minister Thomas Drozda über die Entscheidung des Übersetzungsbeirates. Die Arbeiten der GewinnerInnen kennzeichnet ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und Sprachbewusstsein sowie enorme Präzision und Originalität, wie auch die Jury in ihrer Begründung festhielt.

Mit der Zuerkennung des Staatspreises wird Ulla Forsgren Ekblåd vor allem für die Übertragung von Elfriede Mayröckers Gesamtwerk ins Schwedische gewürdigt – eine Aufgabe, der sie sich seit mehr als zwanzig Jahren widmet. Der Wiener Alexander Sitzmann erhält die Auszeichnung für seine herausragenden Übersetzungen literarischer Werke aus dem Bulgarischen, Makedonischen, Dänischen oder Isländischen ins Deutsche.

Weitere 53 VertreterInnen werden für ihre Übersetzungen im Bereich der internationalen Belletristik mit Prämien im Gesamtwerk von 74.400 Euro geehrt. Darunter befinden sich neben Sofia Andruchowytsch, Yi Sha oder Diego Marani auch Sara Ventroni, Roberta Dapunt sowie Georgi Gospodinov.

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