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Margaret Atwood erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Zur Eröffnung der Buchtage Berlin 2017 gab Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die kanadische Schriftstellerin, Essayistin und Dichterin Margaret Atwood als diesjährige Preisträgerin des mit 25.000 Euro dotierten Preises bekannt.

In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: „Die kanadische Schriftstellerin, Essayistin und Dichterin zeigt in ihren Romanen und Sachbüchern immer wieder ihr politisches Gespür und ihre Hellhörigkeit für gefährliche unterschwellige Entwicklungen und Strömungen. Als eine der bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit stellt sie die sich wandelnden Denk- und Verhaltensweisen ins Zentrum ihres Schaffens und lotet sie in ihren utopischen wie dystopischen Werken furchtlos aus. Indem sie menschliche Widersprüchlichkeiten genau beobachtet, zeigt sie, wie leicht vermeintliche Normalität ins Unmenschliche kippen kann. Humanität, Gerechtigkeitsstreben und Toleranz prägen die Haltung Margaret Atwoods, die mit wachem Bewusstsein und tiefer Menschenkenntnis auf die Welt blickt und ihre Analysen und Sorgen für uns so sprachgewaltig wie literarisch eindringlich formuliert. Durch sie erfahren wir, wer wir sind, wo wir stehen und was wir uns und einem friedlichen Zusammenleben schuldig sind.“

Die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 15. Oktober 2017 in der Frankfurter Paulskirche stattfinden.

Margaret Atwood erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den PEN Pinter Prize (2016), den Nelly-Sachs-Preis (2010) und den Booker Prize for Fiction (2000).

Margaret Atwood
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