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Martin Pollack erhält Johann-Heinrich-Merck-Preis und Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik

Martin Pollack wird am Samstag, 27. Oktober 2018, mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung vergibt die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung, sie wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis in Darmstadt verliehen. Die Laudatio hält Karl Schlögel.

„Martin Pollack hat seine Arbeit den vergessenen und verdrängten Ereignissen in der mitteleuropäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts gewidmet. Mit Akribie und Beharrlichkeit rekonstruiert er Geschehnisse, Tatorte und Lebenswege, folgt mündlichen Hinweisen ebenso wie kaum noch sichtbaren Spuren in der Landschaft“, heißt es in der Begründung der Jury.

Außerdem erhält Martin Pollack den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik am 22. November 2018. Die Laudatio hält Karl-Markus Gauß. Die Kunst- und Kultursektion des Bundeskanzleramtes vergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung alle zwei Jahre.

Martin Pollack wurde 1944 in Bad Hall, Oberösterreich, geboren; studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte. Bis 1998 Redakteur des Spiegel in Wien und Warschau. Seit 1998 freier Autor und Übersetzer. Zuletzt erschienen: Kaiser von Amerika (2010) und Topografie der Erinnerung (2016). Martin Pollack lebt in Wien und im Burgenland.

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