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Hohenemser Literaturpreis 2017: Selim Özdogan ausgezeichnet

Selim Özdogan wird der fünfte Literaturpreis der Stadt Hohenems in Höhe von 7.000 Euro am 24. Juni verliehen. Der Autor überzeugte mit seiner Erzählung Geschichte ohne Papier, zuletzt erschien sein Roman Wieso Heimat, ich wohne zur Miete (Haymon).

Selim Özdogan (c) Tim Bruening

Der Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache wird seit 2009 im Abstand von zwei Jahren verliehen. Als aktueller Preisträger folgt Selim Özdogan auf SchriftstellerInnen wie Que Du Luu (2015) oder Saša Stanišić (2013).

Im Rahmen des Literaturwettbewerbs waren AutorInnen dazu aufgerufen, Prosatexte einzureichen, die sich bei freier Themenwahl mit Aspekten der Migration sowie Kultur- und Identitätsfragen auseinandersetzen. Unter 162 Einsendungen ging Selim Özdogans Geschichte ohne Papier als Gewinnertext hervor, wie die Jury rund um Anna Mitgutsch, Sudabeh Mohafez und Zafer Şenocak urteilte.

Der 1971 in Köln geborene Autor verfasste bereits zahlreiche Romane und Kurzgeschichten, zu seinen jüngsten Publikationen zählen Wieso Heimat, ich wohne zur Miete (2016) und DZ (2013) (beide Haymon). 2017 folgt sein Roman Wo noch Licht brennt (ebenfalls Haymon). Für sein literarisches Schaffen wurde Selim Özdogan 1999 unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis bedacht.

Nähere Details zum Hohenemser Literaturpreis finden Sie hier.

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