Elfriede Jelinek in französischen Kulturorden aufgenommen

Die österreichische Autorin und Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek wurde am 14. April in den französischen Orden „Ordre des Arts et des Lettres“ aufgenommen.

Ihr Werk „hilft uns, unseren kritischen Geist durch den Respekt vor den universellen Werten, an die wir glauben, wiederherzustellen“, so Gilles Pécout, französischer Botschafter in Österreich, anlässlich der Zeremonie in Wien. Jelinek setze sich immerzu für „die Freiheit und am allermeisten für die Freiheit der Schwächsten“ ein, kommentierte Pécout.

In ihrer Dankesrede sprach die Autorin von ihrer langjährigen Beziehung zur französischen Sprache. Seit 2009 gehört Jelineks Werk zur Pflichtlektüre an französischen Schulen. Ihr Werk ist eines der am meisten gelesenen Werke deutschsprachiger Autor:innen in Frankreich.

Jelinek publizierte u. a. auch bei der Theodor Kramer Gesellschaft, Drava, Milena, Hoanzl, jung und jung, Passagen Verlag, Literaturedition Niederösterreich, Sonderzahl, Verlag Anton Pustet, Müry Salzmann uvm.

elfriede jelinek
(c) picturedesk.com/AFP/Joe Klamar
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