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Robert Gernhardt Preis 2021 geht an Tanja Paar

Tanja Paar erhält den diesjährigen Robert Gernhardt Preis für ihr unveröffentlichtes Romanprojekt „Der Ziegenzirkus“. 2018 erschien bei Haymon ihr Debütroman „Die Unversehrten“, 2020 folgte „Die zitternde Welt“. Die diesjährige Preisverleihung wird am 7. September 2021 in Bad Homburg stattfinden.

Es spielt im Kosmos eines Dorfes im Grenzgebiet zwischen Nordhessen und Thüringen. Die Jury überzeugten die unterschiedlichen, aber ausschließlich weiblichen Perspektiven: „Geschickt wechselt Tanja Paar in ihrem Prosatext die Blickwinkel und die Stillagen, um die Konflikte zwischen Neuankömmlingen und Alteingesessenen anschaulich zu machen. Es geht um Selbstoptimierung, Selbstfindung und Selbstüberforderung. Und darum, welche Bedeutung der Begriff Heimat in der Gegenwart haben kann.“, so die Jury.

Der Robert Gernhardt Preis zeichnet jährlich zwei Autor*innen aus, die an einem größeren literarischen Projekt arbeiten und einen Bezug zu Hessen im Lebenslauf oder im geplanten literarischen Projekt haben. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Gestiftet wir der Peis von der WIBank. Das Preisgeld in Höhe von 24.000 Euro wird auf die zwei Preisträger*innen aufgeteilt. Neben Tanja Paar darf sich Fredy Gareis über die Auszeichnung für sein Romanprojekt „Kindermund“ freuen.

Tanja Paar wurde in Graz geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie und arbeitete u. a. am Theater, für diverse Publikationen, als Journalistin und Moderatorin. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Wien. Ob an den Rändern der Kontinente, zu Zeiten großer politischer Umbrüche oder in den nur scheinbar kleinen Dramen des Alltags: Die Figuren in Tanja Paars Romanen stehen vor inneren und äußeren Grenzen – und vor der Frage, wie sie sich überwinden lassen.

13.07.2021

(c) Pamela Rußmann
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