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Lyrikpreis Meran 2018 geht an Kerstin Preiwuß

Der mit 8.000 Euro dotierte Lyrikpreis Meran 2018 ist an Kerstin Preiwuß vergeben worden. Sie setzte sich mit ihrem Gedichtzyklus Tödin, der im Berlin Verlag erscheinen wird, gegen acht andere Nominierte durch. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Stadt Meran und der Südtiroler Landesregierung vergeben.

Die anderen Nominierten waren Carl-Christian Elze, Peter Enzinger, Bernd Marcel Gonner, Eberhard Häfner, Anna Hetzer, Birgit Kreipe, Silke Peters und Martin Piekar.

Die neun nominierten Dichterinnen und Dichter trugen vom 3. bis 5. Mai 2018 im Meraner Kurhaus vor der Jury  und Publikum ihre eingesandten Gedichte vor. Die Eröffnungsrede hielt Thomas Kunst. Der Jury gehörten an: Thorsten Ahrend, Urs Allemann, Ulrike Draesner, Konstanze Fliedl und Paul Jandl.

Mit dem Lyrikpreis Meran werden unveröffentlichte Gedichte ausgezeichnet.

Preiwuß wurde 1980 geboren und studierte in Leipzig und Aix-en-Provence. Sie promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen. Sie ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig und Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Für ihre Arbeit wurde sie mit dem Hermann-Lenz-Stipendium 2008, dem Mondseer Lyrikpreis 2012 und dem Eichendorff-Literaturpreis 2018 ausgezeichnet.

Im Berlin Verlag sind von Kerstin Preiwuß bisher erschienen: Restwärme (Roman, 2014), Gespür für Licht (Lyrik, 2016) sowie Nach Onkalo (Roman, 2017). Nach Onkalo stand 2017 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.

©Jorinde Gersina
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