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Karl-Markus Gauß erhält Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst

Am 27. Juli überreichte der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen dem Autor Karl-Markus Gauß in Salzburg das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse. Es handelt sich dabei um eine der höchsten Auszeichnungen, die die Republik auf dem Gebiet der Kunst vergibt.

„Wie kaum ein anderer hat Karl-Markus Gauß sich ,Europa’ zum Thema gemacht, vor allem das oft wenig wahrgenommene Mittel- und Südosteuropa“, heißt es in der Begründung. „Gauß‘ umfangreiches Werk – mittlerweile liegen knapp 30 Bücher vor – ist in seiner Diversität einzigartig.“

In seinem jüngsten Buch, Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer (Zsolnay), seien es die Dinge des Alltags, „in denen er die Vielfalt und den Reichtum der Welt entdeckt. Wie immer bei Gauß wird hier ein breites Spektrum von Satire über Medienkritik und Philosophie bis zu kulturhistorischen, poetologischen und autobiografischen Einlassungen abgedeckt.“

Karl-Markus Gauß wurde 1954 in Salzburg geboren, wo er bis heute lebt und seit 1991 die Zeitschrift Literatur und Kritik herausgibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und international ausgezeichnet, u.a. mit dem Prix Charles Veillon, dem Vilenica-Preis, dem Georg-Dehio-Preis, dem Johann-Heinrich-Merck-Preis, dem Österreichischen Kunstpreis für Literatur und dem Jean Améry-Preis für europäische Essayistik. Bei Zsolnay sind zuletzt erschienen: Der Alltag der Welt (2015), Zwanzig Lewa oder tot (2017).

Im Otto Müller Verlag sind folgende Werke des Autors erschienen: Die Bibliothekarinnen von Renens (2018), Von der Produktivkraft des Eigensinns (2017), Lob der Sprache, Glück des Schreibens (2014), Wirtshausgespräche in der Erweiterungszone (2005).

29.7.2019

Bundespräsident Alexander Van der Bellen
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