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Deutscher Buchpreis: Drei Titel aus österreichischen Verlagen auf der Longlist

Die nominierten Titel für den Deutschen Buchpreis 2016 wurden heute bekanntgegeben: Die Jury hat 20 Romane für die Longlist ausgewählt, darunter drei Titel aus österreichischen Verlagen.

Insgesamt hat die Jury 178 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016 erschienen sind oder noch erscheinen. Jung und Jung ist mit insgesamt zwei Titeln auf der Longlist des Deutschen Buchpreises vertreten und auch der Paul Zsolnay Verlag hat es auf die Liste geschafft.

Die sechs Titel auf der Shortlist werden am 20. September veröffentlicht, die Verleihung findet am 17. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf FinalistInnen erhalten jeweils 2.500 Euro. Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Akos Doma: Der Weg der Wünsche (Rowohlt Berlin)
  • Gerhard Falkner: Apollokalypse (Berlin Verlag)
  • Ernst-Wilhelm Händler: München (S. Fischer)
  • Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer)
  • Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt)
  • André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin)
  • Michael Kumpfmüller: Die Erziehung des Mannes (Kiepenheuer & Witsch)
  • Katja Lange-Müller: Drehtür (Kiepenheuer & Witsch)
  • Dagmar Leupold: Die Witwen (Jung und Jung)
  • Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder (Suhrkamp)
  • Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin)
  • Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (Kiepenheuer & Witsch)
  • Hans Platzgumer: Am Rand (Paul Zsolnay)
  • Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung)
  • Arnold Stadler: Rauschzeit (S. Fischer)
  • Peter Stamm: Weit über das Land (S. Fischer)
  • Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch (Lenos)
  • Thomas von Steinaecker: Die Verteidigung des Paradieses (S. Fischer)
  • Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen (Matthes & Seitz Berlin)
  • Philipp Winkler: Hool (Aufbau)

„Der Jahrgang 2016 ist ein ausgezeichneter Jahrgang. Die diesjährige Longlist zeigt die große Bandbreite von Schreibweisen und Themen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur auf: vom Entwurf gewagter literarischer Dystopien über die Darstellung der Sehnsucht nach Aufbrüchen in neue Lebenswelten, die Auflehnung gegen die alltägliche Zwangsläufigkeit bis hin zu biografischen Selbstvergewisserungen, die Erlebtes in Romanform neu erfinden“, so Jurysprecher Christoph Schröder. „Die sprachliche Vielfalt, mit der die Autorinnen und Autoren sich ihren Stoffen nähern, ist groß. Vor der klassischen Erzählung herrscht hier ebenso wenig Scheu wie vor der überbordenden, von Humor befeuerten experimentellen Sprachlust. In ihrer jeweiligen Darstellungsform reflektieren und verarbeiten die nominierten Romane immer auch gesellschaftliche Zustände. Wir hatten Spaß dabei, uns durch die Einreichungen zu arbeiten.“

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2016 gehören neben Christoph Schröder an: Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Berthold Franke (Goethe-Institut Prag), Susanne Jäggi (Librium Bücher, Baden), Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und Najem Wali (Autor und Kritiker, Berlin).

Anlässlich der Nominierung der Longlist-Titel erscheint das Buch „Die Longlist 2016 – Leseproben“, mit Leseproben und Hintergrundinformationen zu den nominierten Romanen. Es ist ab nächster Woche im Buchhandel verfügbar.

Ab dem 23. August stellen sechs Literaturblogs als „Die Buchpreisblogger“ die nominierten Titel vor. Die Blogger lesen die 20 Bücher der Longlist, stellen sie zur Diskussion, bieten Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Blogs auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises und unter dem Hashtag #dbp16.

Weitere Informationen zum Deutschen Buchpreis 2016 finden Sie hier.

 

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