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Der Georg-Büchner-Preis 2018 geht an Terézia Mora

Die deutsch-ungarische Schriftstellerin Terézia Mora gewinnt den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis 2018.

Terézia Mora wurde am 5. Februar 1971 in Sopron geboren. Ihre Familie gehörte der deutschsprachigen Minderheit an und die Autorin wuchs zweisprachig auf. “In ihren Romanen und Erzählungen widmet sich Terézia Mora Außenseitern und Heimatlosen, prekären Existenzen und Menschen auf der Suche und trifft damit schmerzlich den Nerv unserer Zeit.”, so die Begründung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Die Autorin wurde bereits 1999 für einen Auszug aus ihrem Debüt Seltsame Materie (Rowohlt Verlag) mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Für ihren Roman Das Ungeheuer (Luchterhand) erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis, ehe sie 2017 für Die Liebe unter Aliens (Luchterhand) mit dem Bremer Literaturpreis bedacht wurde.

Mit dem Gewinn des höchst dotierten Literaturpreises für deutschsprachige AutorInnen reiht sie sich in eine lange Liste von PreisträgerInnen ein, u.a. Gottfried Benn (1951), Erich Kästner (1957), Heinrich Böll (1967)  und Friedrich Dürrenmatt (1986). Österreichische GewinnerInnen des Preises waren u.a. Walter Kappacher (2009), Josef Winkler (2008) oder Friederike Mayröcker (2001). Im vergangenen Jahr ging der Preis an Jan Wagner.

Die Preisverleihung findet 27. Oktober in Darmstadt statt.

(c) Peter von Felbert
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