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Wissenschaftsbücher des Jahres gewählt

Die Wahl zum besten Wissenschaftsbuch des Jahres in vier Kategorien ist gelaufen. Das Publikum hat auf Basis einer Vorauswahl durch eine Fachjury seine Favoriten gewählt. Heuer ist Österreich mit zwei Wissenschaftlerinnen und einem Schriftsteller wieder stark vertreten.

Die Siegerbücher in den vier Kategorien:

Naturwissenschaft/Technik
Angela Stöger: Von singenden Mäusen und quietschenden Elefanten. (Brandstätter)
Angela Stöger beschäftigt sich in ihrer Forschung mit den Eigenschaften und der Entstehung tierischer Laute und ihrer Bedeutung und Wirkung für Tiere. Sie nimmt uns in ihrem Buch in die faszinierende Welt der tierischen Kommunikation und Bioakustik mit. Die Autorin ist Verhaltensforscherin, Kognitionsbiologin und Expertin für Bioakustik und Lautkommunikation. Für ihre Forschung hält sie sich immer wieder in Ländern wie Botswana, Südafrika, Nepal und Südkorea auf.

Medizin/Biologie
Daniela Angetter-Pfeiffer: Pandemie sei Dank! (Amalthea)
Medizinhistorikerin Daniela Angetter-Pfeiffer präsentiert zahlreiche Errungenschaften aus Österreichs Geschichte, die wir Pest, Cholera & Co. zu verdanken haben – mit überraschenden Parallelen zur Gegenwart. Die Autorin studierte Geschichte und Germanistik und ist am Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig.

Geistes-, Sozial-, Kulturwissenschaft
David Abulafia: Das unendliche Meer. (S. Fischer)
Der Autor erzählt von Händlern, Abenteurern, Piraten und Kartographen, die unter anderem auf der Jagd nach Gold, Gewürzen oder Sklaven die Wege über den Ozean bestritten. Die Reise führt von den Küsten Arabiens nach China und Japan, vom Indischen Ozean über den Atlantik bis an die Mittelmeerküste und das arktische Meer. David Abulafia ist Professor für die Geschichte des Mittelmeerraumes an der Universität Cambridge und Fellow am Gonville and Caius College und an der British Academy.

Junior-Wissensbücher
Michael Stavarič / Michèle Ganser: Faszination Krake. (Leykam)
Das Buch lädt zum Mitdenken und Mitmachen ein und ist voll witziger Details und plastischer Beschreibungen. Dass man danach zwangsläufig alles Wichtige über Licht, Erde, Evolution und Genetik weiß, bleibt fast schon ein Nebeneffekt. Michael Stavarič ist freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent. Michèle Ganser studierte Kommunikationsdesign in Aachen und Mainz.

Bundesminister Martin Polaschek zeigte sich sehr erfreut und gratuliert herzlich: „Die diesjährigen Siegerbücher bieten facettenreiche Einblicke in die Welt der Wissenschaft und helfen mit, die Welt zu verstehen, in der wir leben. Ich wünsche ihnen viele Leserinnen und Leser und gratuliere sehr herzlich.“

Die Wahl zu den besten Wissenschaftsbüchern erfolgt in einem mehrstufigen Prozess, der vom Magazin Buchkultur geleitet wird. Eine Fachjury aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Wissenschaftsjournalismus, Büchereien und Buchbranche wählt in vier Kategorien jeweils fünf Bücher aus. Aus diesen werden im Anschluss in einer Publikumswahl die Siegertitel ermittelt. Bei der dies-jährigen Wahl wurden knapp über 9.000 Stimmen abgegeben. Durch die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen wurde auch heuer hauptsächlich elektronisch abgestimmt, wie z.B. über die Homepage. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Science Talks am 28. März in der Aula der Wissenschaften statt.

(c) Buchkultur
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