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Verleihung des Ehrenpreises für Toleranz in Denken und Handeln an Ilija Trojanow am 25. November in Spitz an der Donau

Die Verleihung des Ehrenpreises des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln an den Autor Ilija Trojanow erfolgt dieses Jahr am Sonntag, den 25. November, um 11:00 Uhr im Schloss zu Spitz in Spitz an der Donau. Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels und Karl Puš, Fachverband Buch und Medienwirtschaft/WKO, übergeben den Preis im Rahmen einer literarisch-musikalischen Matinee anlässlich der Europäischen Literaturtage 2018. Die Moderation des Gesprächs mit dem Autor und der Lesung erfolgt durch Katja Gasser (ORF). Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch das Ensemble ContrasTon.

Der Ehrenpreis ist die höchste Auszeichnung, die der Österreichische Buchhandel zu vergeben hat. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1990 vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und dem Fachverband Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ausgerichtet und wird 2018 bereits zum 28. Mal verliehen. Der Preis wurde erstmals 1990 an Milo Dor vergeben, weitere PreisträgerInnen waren u.a. Gerhard Roth, Simon Wiesenthal, Christine Nöstlinger, Sir Peter Ustinov, Karl-Markus Gauß, Ilse Aichinger, Armin Thurnher, Barbara Coudenhove-Kalergi, Erwin Kräutler und Doron Rabinovici. 2017 wurde Elif Shafak mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Über Ilija Trojanow
Weltenbürger Ilija Trojanow wurde 1965 geboren und stammt aus einer bulgarischen Familie, die Anfang der 1970er Jahre über Deutschland nach Nairobi auswanderte. Er besuchte dort die deutsche Schule Nairobi, die er 1984 mit dem Abitur beendete. Danach lebte er in Paris und anschließend in München, wo er zuerst den Kyrill-und-Method-Verlag und danach den Marino-Verlag, beide auf afrikanische Literatur spezialisiert, gründete. 1999 übersiedelte Trojanow nach Indien, von 2003 bis 2007 lebte er in Kapstadt. Heute ist Ilija Trojanow in Wien beheimatet. Der vielseitige Autor verfasste unter anderem Romane und Erzählungen über seine Zeit in Indien und Afrika und genauso über die Flucht seiner Familie aus Bulgarien. 2006 erschien Der Weltensammler (Hanser Verlag) über den Kolonialbeamten Richard Francis Burton, der mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde – insgesamt erhielt Trojanow mehr als ein Dutzend Auszeichnungen für seine Werke und sein Schaffen.

Über die Europäischen Literaturtage
Vom 22. bis zum 25. November versammeln sich europäische Kulturschaffende und Kulturinteressierte wieder in Krems und Spitz an der Donau, um über Literatur und Europa zu diskutieren. In Dialogen, Lesungen, Filmaufführungen und Workshops zum diesjährigen Thema „(Un)glückliche Liebe, verzwicktes Glück. Erzählen in Literatur und Film“ begegnen einander SchriftstellerInnen und FilmemacherInnen und machen die Wachau bereits zum 10. Mal zum perfekten Ort für alle, die den kulturellen Austausch über die Landesgrenzen hinaus suchen.

Mehr Informationen zu den Europäischen Literaturtagen sowie Karten für die Veranstaltung bekommen Sie hier.

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