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Überreichung des H.C.-Artmann-Preises der Stadt Wien an Gerhard Ruiss

Dem Autor und Musiker Gerhard Ruiss wurde am 14. Juni der H.C.-Artmann-Preis 2020 der Stadt Wien von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler überreicht. Zuerkannt wurde Gerhard Ruiss der Preis bereits im Juni 2020, die Preisverleihung konnte pandemiebedingt bisher nicht stattfinden.

„Gesellschaftlich relevant als Dichter und unermüdlicher Streiter für die Anliegen der Kulturszene, so erleben wir Gerhard Ruiss. Die Wirklichkeit vermittels von Lyrik zu fassen zu bekommen, in knapper Form und äußerst originell übersetzbar zu machen, ist die Kunst, auf die er sich so meisterlich versteht“, meint Veronica Kaup-Hasler.

„In präziser Wahrnehmung und Äußerung geht die Dichtung von Gerhard Ruiss auf soziale Zustände ein, auf Beziehungen zwischen Privatem und Politischem, auf Sprachmasken. In konsequenter Manier findet Ruiss adäquate Klang-Formen der Verknappung und Rhythmisierung, auch im Dialekt“, so die Begründung der Jury bei der Bekanntgabe 2020.

Die Laudatio bei der Preisverleihung im Kabinetttheater hielt der Germanist Klaus Zeyringer.

Der H.C.-Artmann-Preis der Stadt Wien wird seit 2004 biennal verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lyrik vergeben. Die Jurymitglieder hierfür sind: Thomas Eder, Petra Ganglbauer, Klaus Zeyringer. Bisherige Preisträger*innen: Peter Waterhouse, Ferdinand Schmatz, Oswald Egger, Erwin Einzinger, Franz Josef Czernin, Elfriede Czurda, Anselm Glück, Gundi Feyrer.

15.6.2021