„Neuanfänge“ – Erste Ausgabe der Zeitschrift „Literatur und Kritik“ im neuen Jahrgang

Ana Marwan, Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2022, folgt zu Jahresbeginn dem vielfach ausgezeichneten Schriftsteller und Essayisten Karl-Markus Gauß als Mitherausgeberin und alleinige Chefredakteurin von „Literatur und Kritik“ nach. Die erste Ausgabe (Schwerpunkt „Neuanfänge“) ist mit neuem Erscheinungsbild ab sofort erhältlich.

Die österreichische Literaturzeitschrift „Literatur und Kritik“ wurde 1966 federführend von Gerhard Fritsch gegründet. Seit 1991 hat die Redaktion ihren Sitz in Salzburg und wurde 32 Jahre vom Verleger Arno Kleibel und dem Schriftsteller Karl-Markus Gauß, der zum Jahresende 2022 sein Amt als Herausgeber und Chefredakteur zurücklegte, herausgegeben. „In seiner über 30-jährigen Redaktionstätigkeit hat dieser der Zeitschrift Renommee, unverwechselbares Profil und hohes Niveau gebracht. Dieses hohe Niveau konnte er über drei Jahrzehnte halten“, äußert sich Arno Kleibel zur Entscheidung von Karl-Markus Gauß.
Ab dem neuen Jahrgang 2023 gibt Arno Kleibel die Zeitschrift mit der Autorin Ana Marwan heraus. Sie verantwortet „Literatur und Kritik“ als alleinige Chefredakteurin. Die erste Ausgabe mit der Doppelnummer 571/572 hat den Schwerpunkt „Neuanfänge“ und enthält sieben Rubriken: „Kulturbrief“, „Literatur und Kritik“, „Korrespondenzen“, „Wissenschaft erzählt“, „Fundstück“, „Kritik und Literatur“ und „Kritik der Kritik“.

Ein „Kulturbrief“ eines*einer nicht deutschsprachigen Autors*Autorin ist in jeder Ausgabe enthalten. Der Rubrik „Literatur und Kritik“, die weiterhin bewährten, aber auch neuen Stimmen eine Plattform bietet, wird inhaltlich ein übergeordnetes Schwerpunktthema vorangestellt. Neu sind in dieser Ausgabe die Rubriken „Korrespondenzen“, „Wissenschaft erzählt“, „Fundstück“ und „Kritik der Kritik“. Sie öffnen den Raum für unterschiedliche Themenbereiche aus der Wissenschaft, literarisch bearbeitet, Neu- oder Wiederentdeckungen von Schriftstücken aller Art oder kritische Auseinandersetzung mit Positionen der Literaturkritik. Einige Rubriken variieren, sind aber in Abständen wiederkehrend. Weitere, in den kommenden Ausgaben enthaltene Rubriken, sind „Umfrage“, „Komisch, dass …“ und „Erweiterung der Sprache“. Besprechungen von Büchern ausschließlich österreichischer Autor*innen oder Herausgeber*innen bleiben Bestandteil jeder Ausgabe.


Ein Anliegen der Zeitschrift ist weiterhin, „die Vielseitigkeit zeitgenössischer österreichischer Literatur und ihre immer weiter miteinander verwachsenden Gattungen aufzuzeigen und abzubilden“, sind sich Arno Kleibel, Verleger des Otto Müller Verlages, in dem die Zeitschrift seit 1991 erscheint, und Chefredakteurin Ana Marwan einig.

„Literatur und Kritik“ erscheint weiterhin in fünf Doppelnummern pro Jahr. Die erste Ausgabe ist ab 14. März in ausgewählten Buchhandlungen erhältlich. Die zweite Ausgabe (573/574) erscheint in erhöhter Auflage mit dem Schwerpunkt „Österreich“ zur Leipziger Buchmesse im April. Die Zeitschrift wird in annähernd dreißig Staaten gelesen.

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