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Manuskripte-Preis 2021 für Laura Freudenthaler

Die Autorin Laura Freudenthaler erhält heuer den manuskripte-Preis des Landes Steiermark. Die Prosa der 37-jährigen Salzburgerin „verzaubert durch Geradlinigkeit“, so die Jury.

Die Jury begründete ihre Entscheidung so: „Die Sätze, aus denen sie (Laura Freudenthaler, Anm.) ihre faszinierend vielschichtigen Gefühls- und Bildwelten baut, kommen ganz ohne Showeffekte aus – gerät man aber erst einmal in ihren Sog, sieht man die Dinge (auch außerhalb der Buchdeckel!) mit anderen Augen.“
Schon mehrfach ausgezeichnet

Es ist nicht die erste Auszeichnung für die 1984 in Salzburg geborene und heute in Wien lebende Autorin. Ihr Debüt feierte sie 2014 mit dem Erzählband „Der Schädel von Madeleine. Paargeschichten“ (Müry Salzmann). Für ihren ersten Roman „Die Königin schweigt“ (2017, Literaturverlag Droschl) erhielt sie dann den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2018; der Roman wurde darüber hinaus als bester deutschsprachiger Debütroman beim „Festival du premier Roman 2018“ in Chambéry ausgezeichnet.

Ihr zweiter Roman „Geistergeschichte“ erschien im Februar 2019, ebenfalls bei Droschl – dafür wurde sie u.a. mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet, weiters gewann sie 2020 mit dem Text „Der heißeste Sommer“ den 3sat Preis beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Zuletzt erhielt sie das George-Saiko-Reisestipendium, den Förderungspreis der Stadt Wien, das Robert-Musil-Stipendium des Bundes und den Literaturförderpreis der Stadt Meersburg.
Preis wird seit 1981 verliehen.

Seit 1981 verleiht das Land Steiermark alle zwei Jahre den mit 10.000 Euro dotierten manuskripte-Preis. Er dient – wie die Zeitschrift manuskripte selbst – der Förderung der jungen deutschsprachigen Literatur und wird an Autorinnen oder Autoren für eine anerkennungswürdige literarische Leistung auf dem Gebiet der Lyrik, der Prosa, des Dramas oder des Essays vergeben. 2019 ging er an Gerhild Steinbuch.

16.3.2021

(c) Nini Tschavoll | Die österr. Autorin Laura Freudenthaler im Porträt