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Egon Schwarz (1922-2017)

Der in Wien geborene Germanist und Literaturkritiker ist am 11. Februar 94-jährig in seinem Heimatort St. Louis verstorben.

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(c) Irene Lindgren

Egon Schwarz floh 1938 aus dem nationalsozialistischen Österreich durch mehrere Stationen in Europa und Lateinamerika, bis er schließlich in den USA Germanistik und Romanistik studieren konnte. Später lehrte er als Professor unter anderem an der Washington University, in Harvard und in St. Louis. Er veröffentlichte zahlreiche Monographien, Sammlungen und Aufsätze mit Schwerpunkten zu Joseph von Eichendorff, Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke. Egon Schwarz galt als einer der wichtigsten Vermittler der deutschsprachigen Literatur und widmete seine Forschung vor allem VertreterInnen der Exilliteratur. Zu seinen Werken zählen die Autobiografie Unfreiwillige Wanderjahre und der Essayband Wien und die Juden (beide: C.H. Beck).

(c) Irene Lindgren
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