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Die 46. Tage der deutschsprachigen Literatur finden von 22. bis 26. Juni 2022 statt

Am 26. Juni wird in Klagenfurt am Wörthersee der 46. Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Die Tage der deutschsprachigen Literatur 2022 finden von 22. bis 26. Juni 2022 im ORF-Theater des Landesstudios Kärnten statt.

Das ORF-Landesstudio Kärnten und die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee präsentierten bei einer Pressekonferenz das Teilnehmerfeld und die Schwerpunkte zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2022. Im Robert-Musil-Literaturmuseum in Klagenfurt fand heute die Pressekonferenz anlässlich der 46. Tage der deutschsprachigen Literatur statt. ORF Landesdirektorin Karin Bernhard präsentierte gemeinsam mit den Kooperationspartnern – 3sat, Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, Land Kärnten, BKS Bank und Kelag – die Schwerpunkte rund um den Ingeborg-Bachmann-Preis 2022.

Auch heuer werden fünf Preise vergeben: Der mit 25.000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preis der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, der Deutschlandfunk-Preis mit 12.500 Euro, der Kelag-Preis mit 10.000 Euro – weiters der 3sat-Preis mit 7.500 Euro und der BKS Bank-Publikumspreis mit 7.000 Euro.

ORF Landesdirektorin Karin Bernhard: „Der Ingeborg-Bachmann-Preis wird am Mittwoch, dem 22. Juni, um 18.30 Uhr offiziell eröffnet und das mit Zuseherinnen und Zusehern bei uns im ORF-Theater in Klagenfurt. Die letzten zwei Bewerbe waren pandemiebedingt – vor allem aus technischer Sicht – eine riesige Herausforderung, die das Team mit Bravour gemeistert hat. Seit mehr als vier Jahrzehnten zählt der Bachmann-Preis zu den renommiertesten Wettbewerben in der deutschsprachigen Literaturszene. Als öffentlich-rechtliches Medienunternehmen erfüllt es das Landesstudio Kärnten mit Stolz, dass es gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt und den Kooperationspartnern diesen außergewöhnlichen Bewerb veranstalten kann.“

14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, aber auch aus Slowenien, USA und Rumänien lesen um den mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis:

Usama Al Shahmani (CH/IQ),  Alexandru Bulucz (D/ROM), Leon Engler (D/A), Clemens Bruno Gatzmaga (D), Mara Genschel (D), Juan S. Guse (D), Elias Hirschl (A), Behzad Karim-Khani (D), Ana Marwan (SLO), Andreas Moster (D), Eva Sichelschmidt (D), Leona Stahlmann (D), Hannes Stein (USA), Barbara Zeman (A).

Die Jury bilden wie im Vorjahr:

Insa Wilke, die auch den Jury-Vorsitz innehat Mara Delius, Vea Kaiser, Klaus Kastberger, Brigitte Schwens-Harrant, Philipp Tingler, Michael Wiederstein.

Die 46. Tage der deutschsprachigen Literatur werden am 22. Juni um 18.30 Uhr im ORF-Theater eröffnet. Die Eröffnung mit der Auslosung der Lesereihenfolge kann via Live-Stream unter bachmannpreis.ORF.at mitverfolgt werden.

Bei der Eröffnung des Bewerbes gibt es die nunmehr 23. Klagenfurter Rede zur Literatur, die heuer Anna Baar halten wird. „Die Wahrheit ist eine Zumutung“ ist der Titel der Rede.

Von 23. bis 25. Juni finden im ORF-Theater die Lesungen und Diskussionen zum heurigen Bewerb statt. Die Preisvergabe findet am 26. Juni statt.

TddL-Organisator Horst L. Ebner: „Die Preisträgerermittlung erfolgt 2022 in einem neuen Schema. Die Mitglieder der Jury geben dem Justiziar nach den Lesungen und Diskussionen in der Nacht von Samstag auf Sonntag ihre persönliche Wertung. Sie vergeben 9 bis 1 Punkte an die Kandidatinnen und Kandidaten, die ihrer Meinung nach preiswürdig sind. Der Justiziar übernimmt die Aufgabe, diese Abstimmungsergebnisse zu addieren und erstellt daraus die Preisträgerliste des Bewerbes, die bis zur öffentlichen Schlusssitzung nur ihm bekannt ist. Weder die Jury noch die Veranstalter wissen, wer was gewonnen hat. In der Live-Sendung am Sonntag gibt der Justiziar sukzessive die Namen der Preisträgerinnen und Preisträger bekannt – beginnend mit dem am niedrigsten dotierten Preis. Damit bleibt die Spannung um die Vergabe des Ingeborg-Bachmann-Preises bis zum Schluss der Veranstaltung erhalten.“

Klaus Wachschütz, Regisseur des Ingeborg-Bachmann-Preises: „Wir mussten bei den letzten beiden Spezialausgaben des Ingeborg-Bachmann-Preises dramaturgisch sehr viel lernen, vieles davon hat sehr gut funktioniert und diese positiven Dinge wollen wir in den heurigen Bewerb miteinfließen lassen. Die Lesungen der Autorinnen und Autoren erfolgen auf der Literaturbühne im ORF-Theatergarten. Die Jury-Diskussionen sind im ORF-Theater geplant. Beide Schauplätze werden mittels Konferenzschaltung miteinander verbunden. Das Publikum vor Ort, aber auch das Fernsehpublikum hat die Möglichkeit, beide Settings zu genießen.“

25.05.2022

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