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Deutscher Buchpreis: Drei Titel aus österreichischen Verlagen unter den Nominierten

Am 20. August wurden die 20 nominierten Titel der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019 bekannt gegeben. Darunter finden sich auch drei Titel österreichischer Verlage und sechs österreichische AutorInnen.

203 Titel hat die Jury für den Deutschen Buchpreis 2019 gesichtet und nun wurden die Nomierungen bekannt gegeben. Mit Paul Zsolnay, Kremayr & Scheriau und Jung und Jung sind dieses Jahr drei Titel aus österreichischen Verlagen auf der Longlist vertreten. Gleich sechs östereichischen AutorInnen befinden sich unter den Nominierungen: Raphaela Edelbauer, Andrea Grill, Angela Lehner, Tonio Schachinger, Eva Schmidt und Marlene Streeruwitz.

Im nächsten Schritt wählt die Jury sechs Titel für die Shortlist aus, die am 17. September 2019 veröffentlicht wird. Der Preisträger oder die Preisträgerin werden erst bei der Verleihung am 14. Oktober bekannt gegeben. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Die fünf FinalistInnen erhalten jeweils 2.500 Euro.

Die nominierten Titel in alphabetischer Reihenfolge:

Nora Bossong: Schutzzone (Suhrkamp)
Jan Peter Bremer: Der junge Doktorand (Berlin Verlag)
Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land (Klett-Cotta)
Andrea Grill: Cherubino (Paul Zsolnay)
Karen Köhler: Miroloi (Carl Hanser)
Miku Sophie Kühmel: Kintsugi (S. Fischer)
Angela Lehner: Vater unser (Hanser Berlin)
Emanuel Maeß: Gelenke des Lichts (Wallstein)
Alexander Osang: Die Leben der Elena Silber (S. Fischer)
Katerina Poladjan: Hier sind Löwen (S. Fischer)
Lola Randl: Der Große Garten (Matthes & Seitz Berlin)
Tonio Schachinger: Nicht wie ihr (Kremayr & Scheriau)
Norbert Scheuer: Winterbienen (C.H.Beck)
Eva Schmidt: Die untalentierte Lügnerin (Jung und Jung)
Saša Stanišić: Herkunft (Luchterhand)
Marlene Streeruwitz: Flammenwand. (S. Fischer)
Jackie Thomae: Brüder (Hanser Berlin)
Ulrich Woelk: Der Sommer meiner Mutter (C.H.Beck)
Norbert Zähringer: Wo wir waren (Rowohlt)
Tom Zürcher: Mobbing Dick (Salis)

Jurysprecher Jörg Magenau (freier Literaturkritiker) über die Nominierten: „Der Auswahlprozess war für die Jury ein bereichernder und anregender Austausch über zeitgenössische deutschsprachige Literatur. Die Longlist, die aus diesem gemeinsamen Leseabenteuer hervorgegangen ist, spiegelt die stoffliche Vielfalt und den stilistischen Reichtum der literarischen Neuerscheinungen dieses Jahres wider. Gesellschaftsanalyse und Geschichtsforschung, Paranoia und Phantasie, Wunsch und Welterkundung von Kalifornien über die deutsche Provinz bis in den Kaukasus haben darin Platz. Besonders erfreulich, dass es so viele gelungene Debüts zu entdecken gab, Entdeckungen, die wir gerne weiterreichen. Um die Zukunft des Lesens und des Schreibens muss uns da nicht bange sein.“

Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2019 besteht neben Jörg Magenau aus Petra Hartlieb (Hartliebs Bücher, Wien), Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt am Main), Björn Lauer (Hugendubel Frankfurt), Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin, Wien) und Margarete von Schwarzkopf (Autorin und Literaturkritikerin).

20.08.2019

 

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