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Christoph Ransmayr nominiert für den Man Booker International Prize 2018

Christoph Ransmayr steht auf der Longlist des mit 50.000 Pfund (ca. 56.000 Euro) dotierten Man Booker International Prize 2018 für die Übersetzung seines Romans Der fliegende Berg (Fischer, 2006).

Auf der Longlist stehen insgesamt 13 Autorinnen und Autoren aus Europa, Asien, Südamerika und dem Nahen Osten:

  • Laurent Binet, Übersetzer Sam Taylor: The 7th Function of Language (Harvill Secker), Frankreich
  • Javier Cercas, Übersetzer Frank Wynne: The Impostor (MacLehose Press), Spanien
  • Virginie Despentes, Übersetzer Frank Wynne: Vernon Subutex 1 (MacLehose Press), Frankreich
  • Jenny Erpenbeck, Übersetzerin Susan Bernofsky: Go, Went, Gone (Portobello Books), Deutschland
  • Han Kang, Übersetzerin Deborah Smith: The White Book (Portobello Books), Südkorea
  • Ariana Harwicz, Übersetzerin Sarah Moses and Carlina Orloff: Die, My Love (Charco Press), Argentinien
  • László Krasznahorkai, Übersetzer John Batki, Ottilie Mulzet und George Szirtes: The World Goes On (Tuskar Rock Press), Ungarn
  • Antonio Muñoz Molina, Übersetzer Camilo A. Ramirez: Like a Fading Shadow (Tuskar Rock Press), Spanien
  • Christoph Ransmayr, Übersetzer Simon Pare: The Flying Mountain (Seagull Books), Österreich
  • Ahmed Saadawi, Übersetzer Jonathan Wright: Frankenstein in Baghdad (Oneworld), Irak
  • Olga Tokarczuk, Übersetzerin Jennifer Croft: Flights (Fitzcarraldo Editions), Polen
  • Wu Ming-Yi, Übersetzer Darryl Sterk: The Stolen Bicycle (Text Publishing), Taiwan
  • Gabriela Ybarra, Übersetzerin Natasha Wimmer: The Dinner Guest (Harvill Secker), Spanien

Der Man Booker International Prize wird zum dritten Mal von der Booker Prize Foundation vergeben und zeichnet jährlich den besten fremdsprachigen, ins Englische übersetzten und in Großbritannien veröffentlichten Roman oder Kurzgeschichtenband aus.

Eine fünfköpfige Jury hat dafür 108 Werke gesichtet. „Die Liste stellt eine Fülle von Talenten und eine Vielzahl von Formen vor, darunter auch einige Schriftsteller, die in der englischen Sprache bisher kaum bekannt waren. Die Titel zeugen von einer großartigen Schreib- und Übersetzungsenergie und wir hoffen, dass die Leser genauso viel Freude daran haben, die Werke zu entdecken, wie wir es getan haben“, so Juryvorsitzende Lisa Appignanesi.

Die auf der Shortlist stehenden AutorInnen und ÜbersetzerInnen erhalten je 1.000 Pfund (ca. 1.100 Euro).

Das Preisgeld wird geteilt zwischen AutorIn und ÜbersetzerIn. Bisherige PreisträgerInnen sind Han Kang und die Übersetzerin Deborah Smith für The Vegetarian (2016) sowie David Grossmann und die Übersetzerin Jessica Cohen für A Horse Walks into a Bar (2017).

Die Shortlist wird am 12. April bekanntgegeben, die Preisverleihung findet am 22. Mai im Victoria & Albert Museum in London statt.

Christoph Ransmayr Foto (c) Magdalena Weyrer
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