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Christoph Ransmayr erhält Kleist-Preis

Der mit 20.000 Euro dotierte Kleist-Preis des Jahres 2018 geht an den österreichischen Schriftsteller Christoph Ransmayr. Die Jury betonte Ransmayrs “riskante und stets wechselhafte Versuchsanordnungen des Schreibens” und seine besondere Verbindung von sprachlich kunstvollen Detailbeobachtungen und alltäglichen Begebenheiten. So entstehe in seinem Atlas eines ängstlichen Mannes (S.Fischer) “ein Bild der heutigen Welt, der globalisierten und zugleich enorm zerstreuten Kulturen”.

Die Verleihung des Kleist-Preises findet am 18. November 2018 in Berlin statt. Die Laudatio hält der ungarische Kunsttheoretiker, Essayist, Literaturkritiker und Übersetzer László Földényi. Er hat – als von der Jury bestimmte Vertrauensperson – den Preisträger bestimmt. Frühere Preisträger bzw. Preisträgerinnen sind u.a. Alexander Kluge, Heiner Müller, Ernst Jandl, Daniel Kehlmann, Wilhelm Genazino, Arnold Stadler, Sibylle Lewitscharoff, Navid Kermani, Marcel Beyer, Monika Rinck oder Yoko Tawada.

Christoph Ransmayr Foto (c) Magdalena Weyrer
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