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Christine Lavant Preis 2020 geht an Judith Schalansky

Der mit 15.000 Euro dotierte Christine Lavant Preis 2020 geht an die deutsche Autorin Judith Schalansky. Die Verleihung findet am 11. Oktober im Rahmen einer Matinee im RadioKulturhaus mit Schauspielerin Elisabeth Orth, Saxophonist Edgar Unterkirchner und Pianist Tonč Feinig statt. 

„Judith Schalansky gehört zu den eigenwilligsten und wandlungsfähigsten Stimmen der deutschsprachigen Literatur. Mit ihren Romanen, Erzählungen und kulturhistorischen Essays, aber auch als Herausgeberin der „Naturkunden“ betreibt sie eine Form der Welterkundung voll Neugier und Enthusiasmus für das Entlegene und Besondere. Ihr kritischer Blick gilt dem Zusammenhang von Politik, Macht und Wissen, den Festlegungen auf Geschlecht und Charakter und nicht zuletzt der menschlichen Überheblichkeit angesichts der malträtierten Natur.“, so Daniela Strigl, die die Laudatio auf Judith Schalansky halten wird, zur Begründung der Jury.

Der Christine Lavant Preis wird auch in diesem Jahr wieder im Rahmen einer festlichen Matinee im Wiener RadioKulturhaus am Sonntag, 11. Oktober um 11 Uhr verliehen. Umrahmt wird die Verleihung von der Schauspielerin Elisabeth Orth, die aus Briefen, Prosa und Lyrik der Lavant liest und den beiden international bekannten Musikern Edgar Unterkirchner am Saxophon und Tonč Feinig am Piano.

ORF-Kulturchef Martin Traxl moderiert, ORFIII überträgt 90 Minuten live und das Klassikportal „fidelio“ bietet seinen Abonnenten in Deutschland, Schweiz und Österreich ein Live-Streaming der 90-minütigen Matinee.

Der Christine Lavant Preis würdigt SchriftstellerInnen, die mit ihrem Schaffen einen hohen ästhetischen Anspruch mit humaner Haltung und gesellschaftskritischem Blick vereinen. Der Preis wird auch Vorschlag des international besetzten literarischen Beirates der Gesellschaft an Personen vergeben, die in deutscher Sprache schreiben und in der Öffentlichkeit bereits als wichtige literarische Stimmen wahrgenommen wurden. Die bisherigen vier PreisträgerInnen sind Kathrin Schmidt, Bodo Hell, Klaus Merz und Angela Krauß.

29.9.2020

Judith Schalansky (c) Johanne Ruebel
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