Der W.-G.-Sebald-Literaturpreis fordert unter dem Rahmenthema „Erinnerung und Gedächtnis“ Schriftsteller:innen auf, sich in ihrer Arbeit mit Fragen und Motiven auseinanderzusetzen, die für Sebalds Schaffen wesentlich waren. Die Vergabe des mit 10 000 Euro dotierten W.-G.-Sebald-Literaturpreises findet 2027 in Sonthofen im Allgäu statt. Einsendeschluss ist der 30. April 2026.
Teilnahmebedingungen und Einreichung
Bewerben können sich Autor:innen aus dem In- und Ausland mit einem unveröffentlichten deutschsprachigen Prosatext (z.B. Erzählung oder Auszug aus einem größeren Projekt), der sich mit dem Themenkomplex „Erinnerung und Gedächtnis“ beschäftigt.
Der Prosatext darf bis zum Ablauf der Einreichungsfrist nicht veröffentlicht worden sein. Der Umfang soll maximal 30 000 Zeichen betragen. Teilnahmebedingung ist eine bereits vorliegende literarische Publikation in einem Verlag oder einer Zeitschrift.
Die Einreichung der Beiträge erfolgt ohne Namenskennzeichnung in einer pdf-Datei, auf deren Grundlage die Jury ihre Entscheidung (anonymisiert) treffen wird. Eine gesonderte pdf-Datei sollte Adressdaten, CV und Schriftenverzeichnis enthalten.
Der Jury gehören an: Hans Jürgen Balmes (S. Fischer Verlag), Sieglinde Geisel (Literaturkritikerin), Heike Gfrereis (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Natascha Huber (Booktuberin, @booksandpoets), Philipp Theisohn (Universität Zürich).
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