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VLB erhöht Titelmeldegebühr

Um die Kosten für die Weiterentwicklung des Verzeichnisses Lieferbarer Bücher (VLB) zu decken, passt die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH die Titelmeldegebühr für Verlage rückwirkend für das laufende Jahr 2016 an. Die Preise für Buchhändler-Abonnements bleiben unverändert.

Optimal aufbereitete Metadaten erhöhen die Auffindbarkeit von Büchern und wirken dadurch absatzfördernd. Deshalb belohnt das Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) seit dem vergangenen Jahr diejenigen Verlage, die ihre Titel besonders gut pflegen, mit einer reduzierten Titelmeldegebühr. „Die Datenqualität im VLB verbessert sich seit der Einführung dieses Anreizsystems mit einem Tempo, das unsere ambitionierten Erwartungen noch übertrifft“, so Jörg Gerschlauer, Leiter Geschäftsbereich Digitale Services bei der MVB.

„Gleichzeitig investieren wir auch nach der Umstellung auf die neue technische Infrastruktur im vergangenen Jahr kontinuierlich in die Weiterentwicklung des VLB, um die Datenbank an die sich fortlaufend ändernden Marktanforderungen anzupassen. So bereiten wir derzeit unter anderem die Anhebung auf den Standard ONIX 3.0 vor, der neue Möglichkeiten bei der Titelmeldung bieten wird. Diese Verbesserungen gehen mit steigenden Allgemeinkosten einher. Damit das VLB auch in Zukunft umfassende Datendrehscheibe und Marketinginstrument der Branche bleiben kann, passen wir die geltenden Preise für die Titelmeldegebühr rückwirkend für das laufende Jahr 2016 an, die Preise für Buchhändler-Abonnements bleiben unverändert.“

Preisanpassungen im Überblick

Die Meldegebühren für Titel im Goldstatus erhöhen sich um 0,10 Euro, im Silberstatus um 0,25 Euro und im Bronzestatus um 0,50 Euro – die jährliche Mindestgebühr steigt um 20,- Euro. Verlage, die ihre Metadaten optimal pflegen, profitieren damit weiterhin von einem Preisniveau, das unter dem von 2011 liegt.

Erweitere Einstellbedingungen

Die Einstellbedingungen für Titelmeldungen an das VLB wurden erweitert. Ab sofort gelten besondere Konditionen bei der Übertragung von Titelbeständen oder Teilbeständen eines Verlags auf einen anderen. Außerdem wird jede Bestellung, die Verlage über das im VLB enthaltene Bestellbuch oder auf anderem Weg von der Clearingstelle IBU erhalten, nach den für die IBU fälligen Beträgen pro Bestellzeile abgerechnet.

Sonderkündigungsrecht

Verlage, die ihre Titel angesichts der geänderten Konditionen nicht mehr im VLB listen lassen möchten, haben bis zum 31. Juli 2016 ein Sonderkündigungsrecht. In diesem Fall wird der gesamte Titelbestand des jeweiligen Verlags sofort archiviert und für das Jahr 2016 auf Basis der bisher gültigen Preisliste (Stand 2015) halbjährig abgerechnet.

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