Valerie Fritsch gewinnt Österreichischen Buchpreis FRANKREICH

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr wurde am 21. November 2025 zum zweiten Mal der Österreichische Buchpreis FRANKREICH verliehen. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an Valerie Fritsch für ihren Roman Zitronen. Fünf Bücher aus der Shortlist des Österreichischen Buchpreises und des Debütpreises 2024 standen zur Wahl, um ein breites Spektrum österreichischer Verlage zu präsentieren und auch jungen literarischen Stimmen eine Plattform zu bieten. Veranstaltet wurde der Preis erneut vom Österreichischen Kulturforum Paris in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Botschaft Paris.

Die Jury wurde vom Kulturforum zusammengestellt und stand unter dem Vorsitz von Stéphane Pesnel, Germanistikprofessor an der Universität Paris-Sorbonne und Experte für österreichische Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Weitere Mitglieder waren die OeAD-Lektorinnen Helene Schreilechner (Sorbonne Nouvelle, Paris), Fabienne Unger (Université de Haute-Alsace, Mulhouse) und Elisabeth Poleschinski (Université Bourgogne Europe, Dijon) sowie Studierende dieser Universitäten.

In diesem Jahr konnte zudem der renommierte Übersetzer und Autor Olivier Mannoni gewonnen werden, der zahlreiche Werke von Franz Kafka, Stefan Zweig und Sigmund Freud ins Französische übersetzt hat.

Nominiert waren neben Valerie Fritsch:

  • Reinhard Kaiser-Mühlecker (Brennende Felder)
  • Elias Hirschl (Content)
  • Frieda Paris (Nachwasser)
  • Verena Dolovai (Dorf ohne Franz)

Valerie Fritsch wird Anfang 2026 zu einer Lesereise durch Frankreich eingeladen, um ihr Werk dem französischen Publikum vorzustellen. Die französische Übersetzung von Zitronen soll im Januar 2026 erscheinen, in Kooperation mit dem Verlag Éditions Plon.

Fritsch Valerie©oxyblau SV
(c) oxyblau SV
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