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Terézia Mora mit Solothurner Literaturpreis 2017 ausgezeichnet

Der mit 15.000 Franken (umgerechnet 14.095 Euro) dotierte Preis wird Terézia Mora am 28. Mai im Rahmen der Solothurner Literaturtage verliehen. Die Autorin bereichere die gegenwärtige Erzählliteratur mit eindrucksvoller Konsequenz, erklärte die Jury in ihrer Begründung.

Die Mitglieder der Fachjury, zu der 2017 Hans Ulrich Probst, Christine Tresch und Beat Mazenauer zählen, würdigten zudem “die erzählerische Virtuosität, die quecksilbrige Sprache und die souveränen Kompositionen” der 1971 in Sopron geborenen Autorin. Heute lebt Terézia Mora als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin.

Ihr literarisches Werk umfasst Romane und Erzählbände sowie dramatische Texte und Übersetzungen aus dem Ungarischen. Für ihre Erzählung Der Fall Ophelia, der im Band Seltsame Materie (Rowolt) erschien, wurde Terézia Mora 1999 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis geehrt. Es folgten Publikationen wie ihr Romandebüt Alle Tage sowie Das Ungeheuer (beide Luchterhand), für den die Autorin 2013 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Für ihren jüngsten Erzählband Die Liebe unter Aliens (Luchterhand) erhielt Terézia Mora den Bremer Literaturpreis 2017.

Die Verleihung des Solothurner Literaturpreises 2017 erfolgt im Rahmen der 39. Ausgabe der gleichnamigen Literatutage, deren TeilnehmerInnen und Programm am 15. März bekannt gegeben werden. Die Auszeichnung wird jährlich durch private Sponsoren des Vereins “Solothurner Literaturpreis” ausgerichtet. Nähere Informationen finden Sie hier.

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