Teresa Präauer erhält Bremer Literaturpreis 2024

Teresa Präauer erhält den mit 25.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis 2024 für ihren im Wallstein Verlag erschienenen Roman „Kochen im falschen Jahrhundert“. Der Roman stand heuer auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises.

Die Jury begründet die Vergabe folgendermaßen:
„Der Bremer Literaturpreis 2024 geht an Teresa Präauer für ihren Roman ‚Kochen im falschen Jahrhundert‘. Ein Abendessen unter Freunden wird zur spielerischen soziologischen Versuchsanordnung. Das Kochen und das Essen hat im ‚falschen Jahrhundert‘ alle Selbstverständlichkeit verloren. Mit jedem Bissen und jedem Wort müssen sich die Figuren als Klischees ihrer selbst erkennen. Unter der Komik der Oberfläche lauern zeitgenössische Krisenphänomene. Teresa Präauer verbindet in ihrem Roman auf einzigartige Weise Witz, Analyse und existentielle Unruhe.“

Teresa Präauer, geboren 1979 in Linz, studierte Germanistik und bildende Kunst. Im Wallstein Verlag erschienen die Romane „Für den Herrscher aus Übersee”, „Johnny und Jean” und „Oh Schimmi” sowie der Großessay „Tier werden”, das Geschichtenbuch „Das Glück ist eine Bohne” und der Erzählband „Mädchen”. Sie wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis (2012), dem Erich-Fried-Preis (2017) und dem Ben-Witter-Preis (2022) ausgezeichnet. Teresa Präauer lebt in Wien.

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(c) Martin Stobich
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