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Sudetendeutscher Kulturpreis für Literatur geht an Dietmar Grieser

Dem in Wien lebenden Autor wird die Ehrung am 2. Juni in Augsburg verliehen. Das Komitee würdigte Dietmar Griesers “unverwechselbaren Stil”, der “die Lektüre seiner Werke zu einem hoch ästhetischem Erlebnis” mache. Zuletzt erschien 2015 Wege, die man nicht vergißt (Amalthea).

(c) Andreas Tischler

Die Kulturpreise der Sudentendeutschen Landsmannschaft und des Freistaates Bayern werden jährlich in fünf Kunst- und Kulturbereichen verliehen. Die diesjährigen Ehrungen werden am 2. Juni, unmittelbar vor der Eröffnung des Sudetendeutschen Tages, in Anwesenheit der Bayerischen Ministerin Emilia Müller und Volksgruppensprecher Bernd Posselt im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses verliehen.

Dietmar Grieser, 1934 in Hannover geboren, wird 2017 mit dem Kulturpreis in der Sparte Literatur und Publizistik geehrt. Der Autor und Journalist lebt seit 1975 in Wien, zahlreiche Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und etliche für Fernsehproduktionen verfilmt. Sein Werk umfasst an die 50 Buchtitel, zuletzt veröffentlicht wurden Wege, die man nicht vergißt 2015 und Landpartie 2013 (beide Amalthea). Für sein literarisches Schaffen wurde Dietmar Grieser mit Ehrungen wie dem Eichendorff-Literaturpreis (1987) oder dem Donauland-Sachbuchpreis (1991) sowie mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (2014) bedacht.

Der Große Sudetendeutsche Kulturpreis wird heuer an Hellmut Bornemann verliehen, mit dem Kulturpreis für Bildende Kunst und Architektur wird Sebastian Weise ausgezeichnet. Wolfgang Kaunzner, im März 2017 verstorben, wird postum mit dem Kulturpreis für Wissenschaft geehrt, in der Kategorie darstellende und ausübende Kunst geht der Preis an Friedrich von Thun. Der Sudetendeutsche Volkstumspreis wird Wilfried Stolle zuteil.

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