Die Sprachspiel Biennale West ist ein Literatur-, Film- und Musikfestival im Gedenken an H. C. Artmann und die Wiener Gruppe. Es legt den Schwerpunkt auf mediale, experimentelle und interdisziplinäre Formen der Sprach-, Poesie- und Filmkunst sowie Musik in Gegenwart und Vergangenheit unter besonderer Berücksichtigung avantgardistischer Bestrebungen der Wiener Gruppe.
Thema 2026
Basierend auf H. C. Artmanns Acht-Punkte-Proklamation des poetischen Actes und seinem Werk „Fleiß und Industrie“ hinterfragt das Festival 2026 Konzepte von Produktivität, Freiheit und gesellschaftlicher Zugehörigkeit.
Zum Auftakt greifen Ulrike Tauss (Idee/Gestaltung) und Martin Putz (Kamera) in ihrem Kurzfilm acte du dressure. réactivé auf die Peitsche zurück: Gewidmet ist der Film dem Literaten, Fluxus-Künstler und Sammler Gerhard Jaschke, in dessen Besitz sich die Peitsche einstmals befand und der dem Festival wertschätzend verbunden war. Auch der Festivalteaser kreist um das Thema Arbeit und stellt eine historische Requisite in den Mittelpunkt: jene Peitsche, die beim 2. literarischen cabaret der Wiener Gruppe 1959 eine zentrale Rolle spielte. Konrad Bayer trat dort als Dompteur auf.
Mitwirkende Künstler:innen, Literat:innen, Musiker:innen
Franz Josef Czernin, Gerhard Rühm, Verena Dürr, Florian Neuner, Matthias Meinharter, Andrea Grill, Nicolas Mahler, Mark Kanak, Fran Lock, Florian Neuner, Magdalena Schrefel, CHRISTL, Miriam Bajtala, Helene Proißl, Benedikt Steiner, Hanno Millesi, Ella Felber, Anja Zag Golob, Total Refusal, Virgil Widrich, Chantal Akerman, Josef Dabernig, Paul Pallavi, Susann Maria Hempel, Studierende des Lehrgangs für elektroakustische und experimentelle Musik (ELAK) an der mdw, Leitung Angélica Castelló, Curd Duca, Sasha Pirker, Hubert Sielecki, Harun Farocki, Judith Nika Pfeifer, Vokalni sastav Šari Stinjaki, Stefanie Wolff, Thomas Eder, Gisela Steinlechner, Monika Meister, Ulrike Tauss, Barbara Zwiefelhofer, Leonie Pürmayr, Alexandra Millner, Eva Marie Hanser, Stefan Nowotny, Uli Kühn, Martin Putz, Claudia Slanar, Wolfram Pichler, Annalena Stabauer, Gerhard Jaschke
Das gesamte Programm finden Sie hier.