Premio Merano: Jetzt einreichen!

Der Kulturverein Passirio Club Meran ODV schreibt in diesem Jahr bereits zum 16. Mal den Internationalen Literaturpreis Merano–Europa aus. Ausgezeichnet werden Romane in deutscher und italienischer Sprache, die im Jahr 2025 erschienen sind, sowie Lyrikübersetzungen aus dem Italienischen ins Deutsche oder umgekehrt, die 2024 oder 2025 veröffentlicht wurden. Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro.

Der Premio Merano

Der Preis wird in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Künstlerbund, der Stadtbibliothek Meran sowie unter der Schirmherrschaft und Unterstützung der Autonomen Region Trentino–Südtirol, der Autonomen Provinz Bozen–Südtirol und der Gemeinde Meran vergeben.

Die Ausschreibung für die 16. Ausgabe des Wettbewerbs ist mit der Veröffentlichung der Einreichungsbedingungen gestartet. Verlage aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien können ihre Romane bis zum 15. Dezember 2025 einreichen.

Eine Jury wählt zunächst jeweils drei Finalistinnen und Finalisten in der italienischen und deutschen Sektion aus. Anschließend entscheidet eine Leser:innen jury mit 100 Mitgliedern pro Sektion über die Preisträgerinnen und Preisträger. Ein eigener Wettbewerbsteil ist der Lyrikübersetzung gewidmet, hier kürt eine Fachjury das beste übersetzte Werk.

Den Vorsitz der Hauptjury führt Aldo Mazza, Literaturwissenschaftler, Linguist, Universitätsdozent, Journalist und Autor sowie ehemaliger Direktor des Verlags Alpha Beta. Das Organisationskomitee steht unter der Leitung von Enzo Coco, Präsident des Passirio Club.

Preisverleihung in Meran

Die Preisverleihung findet am 6. Juni 2026 im Pavillon des Fleurs in Meran statt. Meran bietet als Veranstaltungsort eine besondere Kulisse: In der Stadt leben deutsch- und italienischsprachige Menschen nahezu zu gleichen Teilen. Die Region gilt seit jeher als Schnittstelle zwischen der italienischen und der deutschsprachigen Welt.

Preisträger:innen 2024

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Ausgabe 2024 waren:

  • Cristina Battocletti mit Epigenetica (La Nave di Teseo) – Gewinnerin der italienischen Sektion
  • Sepp Mall mit Ein Hund kam in die Küche (Leykam) – Gewinner der deutschen Sektion.
  • Christine Wunnike, Übersetzerin und Autorin, ausgezeichnet für ihre Übersetzung von Texten Margherita Costas unter dem Titel Die schöne Frau bedarf der Zügel nicht.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

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