Am 6. Juni fand im Pavillon des Fleurs in Meran die Preisverleihung der 16. Ausgabe des Internationalen Literaturpreises Merano-Europa statt, der sich seit 1995 als Brücke zwischen der deutschen und der italienischen Literatur versteht. Den Preis für den besten deutschsprachigen Roman 2025 gewann Vernesa Berbo für „Der Sohn und das Schneeflöckchen“ (Frankfurter Verlagsanstalt).
Der Siegertitel „Der Sohn und das Schneeflöckchen“ handelt von zwei Schwestern während der Belagerung Sarajevos.
Weiters erhielt Piera Ventre für „Stella randagia“ (NN Editore) die Auszeichnung „Bester italienischsprachiger Roman“. In der Kategorie Lyrik-Übersetzung wurde Riccardo Held für seine Übersetzung von Rainer Maria Rilkes „Die Sonette an Orpheus“ ins Italienische ausgezeichnet (Mondadori).
Unter den Nominierten für den besten deutschsprachigen Roman war auch „Zeit der Mutigen“, für das Autor Dimitré Dinev bereits den Österreichischen Buchpreis 2025 erhielt.
Die Finalisten erhalten jeweils 1.000 Euro, die Gesamtsieger zusätzlich 5.000 Euro. Der Preis für die Lyrik-Übersetzung ist mit 4.000 Euro dotiert.
Der Internationale Literaturpreis Meran-Europa wird vom Kulturverein Passirio Club organisiert und fördert den Dialog zwischen der italienischen und deutschen Literatur- und Verlagswelt und schlägt eine Brücke zwischen den Kulturen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.plime.eu.
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