Übersetzung aus dem Literaturverlag Droschl ausgezeichnet

Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Die Jurybegründung

„Als multiperspektivischer Horror- und Schelmenroman entfaltet sich Gustavo Faverón Patriaus ‚Unten leben‘: Dutzende Erzählstimmen fügen sich zu einem Mosaik der düsteren Geschichte Lateinamerikas. In dieser labyrinthischen Erzählung verlieren sich Wahrheit, Erinnerung und literarische Anspielungen ineinander. Manfred Gmeiner übersetzt den Roman mit spielerischer Eleganz ins Deutsche und bewahrt dabei den Blick für eigensinnige Figuren und den Zauber der Poesie. Seine ebenso furchtlose wie packende Übersetzung macht die Lektüre zu einer intensiven, unvergesslichen Erfahrung.“

Manfred Gmeiner

Manfred Gmeiner, geboren 1964 in Wien, war lange als selbstständiger Buchhändler in einer gemeinsam mit seiner Partnerin gegründeten spanischsprachigen Buchhandlung tätig. Nach Weitergabe der Buchhandlung ist er nun als Scout und Übersetzer aus dem Spanischen tätig. Er gab mehrere Anthologien heraus und übersetzte u. a. Jordi Peidro, Francisco Álvarez und Federico García Lorca.

Preis der Leipziger Buchmesse

Mit dem Preis der Leipziger Buchmesse werden alljährlich herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in denKategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird seit 2005 von einer siebenköpfigen Jury vergeben. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin. Als Medienpartner fungieren der Deutschlandfunk Kultur und die WELT AM SONNTAG.

Die siebenköpfige Jury setzt sich aus deutschen Journalist:innen und Literaturkritiker:innen zusammen. 

Insgesamt wurden 2026 485 Titel von 177 Verlagen eingereicht.

Die Aufzeichnung der Preisverleihung kann im Nachgang in der Mediathek der Buchmesse angeschaut werden.

Weitere Informationen unter www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

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Preisträger:innen (v.l.n.r.): Marie-Janine Calic, Katerina Poladjan, Manfred Gmeiner (c) Leipziger Messe / Jens Schlüter
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