ORF KIDS-Bestenliste Oktober

Im Oktober führen „Was siehst du“ (Jungbrunnen) von Linda Wolfsgruber und „Ziemlich beste Monster“ (Leykam) von Andrea Grill die ORF KIDS-Bestenliste an. Auf dem dritten Platz findet sich „Später wenn ich…“ (Achse Verlag) von Teresa Mossbauer und León Schellhaas. Den 4. Platz teilen sich „Das große Buch der Alpen“ (NordSüd Verlag) von Barbara Piatti & Thomas Streifeneder und „Kali kann kriminal“ (Jungbrunnen) von Michael Roher.

1 – (ex aequo) „Was siehst du?“, Linda Wolfsgruber – Jungbrunnen

Steigt man in einen Zug, bleibt der Alltag zurück und man betritt eine ganz eigene Welt. Der Blick aus dem Zugfenster ist für jeden Menschen ein anderer, und es gibt viel zu bestaunen. Linda Wolfsgruber verfolgt auf jeder Doppelseite ihres Silent Books sowohl den naturnahen Blick eines Erwachsenen als auch den freimütigen Blick eines Kindes, das Unerwartetes entdeckt und für alles offen ist. Mit feinem Sinn fürs Detail und Gespür für den Zauber einer Zugfahrt lädt sie zum Aus-dem-Fenster-Schauen ein.

1 – (ex aequo) „Ziemlich beste Monster“, Andrea Grill – Leykam

Wenn alle schlafen, erwachen die Monster in der Wohnung. Roman, das grüne Kältemonster, nimmt zuerst einmal ein Bad in einer Wanne voller Eiswürfel, Kyra, das Buchmonster, versteckt sich am liebsten zwischen den Zeilen, Marianne kann sich unsichtbar machen und isst dauernd Zuckerwatte. Doch wie wir Menschen haben auch kleine und große Monster Angst. Als Roman allein in den Park geht, erstarrt er vor Schreck – und Monster müssen ihn retten!

3 – „Später wenn ich …“, Teresa Mossbauer und León Schellhaas – Achse Verlag

„Was möchtest du später mal werden?“ – eine Frage, die Kinder ständig hören. Doch statt klischeehaften Rollenbildern versammelt dieses Buch die verschiedensten Zukunftsträume von 16 Kindern. Teresa Mossbauer und León Schellhaas haben sich von echten Kinderstimmen inspirieren lassen und in gemeinsamen Schulworkshops Wünsche und Ideen gesammelt. Daraus sind kleine Geschichten entstanden, in denen die Kinder selbst ihre Zukunft gestalten: eine Wohnung im Zoo, ein offenes Ohr für alle oder die wildesten Erfindungen. Denn Fantasie und die Welt von morgen lassen sich nicht in Schubladen stecken!

4 – (ex aequo) „Das große Buch der Alpen“, Barbara Piatti & Thomas Streifeneder – NordSüd Verlag

Was hat Ötzi am liebsten gegessen? Wie sind die Gletscher entstanden? Wer hat das Skifahren erfunden? Und woher kommen die versteinerten Fische auf dem Berg?
Über die Alpen gibt es mehr Wissenswertes und Kurioses zu erfahren, als wir Berggipfel zählen können. Eine Entdeckungsreise durch das größte Gebirge Europas und den schützenswerten Lebensraum für eine unglaubliche Vielfalt an Kulturen, Tieren und Pflanzen.

4 – (ex aequo) „Kali kann kriminal“, Michael Roher – Jungbrunnen

Eine Woche dürfen Lisbeth und Kali bei ihrem Vater in der Männer-WG wohnen, und dort ist fröhliches Chaos garantiert! Doch dann ist Lisbeth verunsichert: Papa ist seit Langem auf Jobsuche und hat Geldsorgen, außerdem führt er mysteriöse Gespräche, die auf illegale Machenschaften hindeuten. Für Lisbeth ist klar, dass er kein Gauner ist, aber Papa darauf anzusprechen funktioniert nicht. Nun will sie einfach sichergehen, dass hinter den Gerüchten nichts steckt, und neben ihrem Bruder Kali beteiligen sich auch ihre Freund:innen aus der betreuten Wohngruppe begeistert an den Nachforschungen. Bei einem wilden Showdown wird klar: Ihr Vater ist sehr vielseitig, aber kriminell ist er nicht, und auf Lisbeths und Kalis Freund:innen ist wie immer Verlass.

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