Im August führt „Dingsbums“ (Leykam) von Marianna Coppo die ORF KIDS-Bestenliste an. Den zweiten Platz teilen sich „Kiste – Der Liebeszauber“ (Kibitz) von Patrick Wirbeleit, „Urlaub bei Opa“ (Tyrolia) von Ella Kaspar und „Wuff, ich bin Pommes“ (Leykam) von Olivia Muscat. Den 5. Platz erreicht „Animanimals – Zebra“ (Kindermann) von Julia Ocker.
1 – „Dingsbums“, Marianne Coppo – Leykam
Am Anfang war das Universum ein riesengroßes Dingsbums. Dann, plötzlich, explodierte es in unendlich viele kleine Dinge, die zu den Dingen wurden, die wir kennen: Tiere, Gegenstände, ja sogar mathematische Formeln. Alles hatte seinen Platz. Nur eines blieb übrig. Ein formloses kleines Etwas – das Dingsbums. Es war nicht kuschelig genug, nicht rund genug, nicht schick genug. Niemand wusste, wofür es gut war. Doch alles verändert sich, als das Dingsbums im Park einen Freund findet. Erst da begreift es: Wenn man nicht nur das eine ist … kann man alles sein!
2 – (ex aequo) „Kiste – Der Liebeszauber“, Patrick Wirbeleit – Kibitz
„Hab ich was falsch gemacht?“ Kiste versteht die Welt nicht mehr. Warum ist Mattis böse auf ihn, bloß weil ihre gemeinsame Freundin Ghazal Kiste toll findet? Wenn Mattis das nur selbst wüsste. Jedes Mal, wenn sie zu dritt etwas unternehmen, scheint Ghazal sich nur für Kiste zu interessieren und… und das macht Mattis so ein doofes Gefühl im Bauch. Dann wünscht er sich Kiste ganz weit weg. Seinen besten Freund! Mattis‘ Eifersucht lässt beim Zauberer Bartelstrunk die Alarmglocken schrillen, ist doch sein Liebeszauber entfleucht! Könnte es sein, dass das flatterhafte Tierchen für allerlei Gefühlschaos sorgt? Ein Verdacht, der sich rasch erhärtet, denn an seiner Schule ist Mattis nicht der Einzige, der neuerdings herumgockelt, schwärmt und schmachtet, was das Zeug hält.
2 – (ex aequo) „Urlaub bei Opa“, Ella Kaspar – Tyrolia
Die 8-jährige Eléni und ihr um zwei Jahre jüngerer Bruder Nikos haben schon oft Opa Pappoús in seinem kleinen griechischen Ort an der Küste besucht. Doch diesmal sollen sie zum ersten Mal allein eine ganze Woche dort verbringen. Ganz ohne Mama und Papa. Was mit Aufregung und Nervosität beginnt, bringt zahlreiche Abenteuer, tolle Erlebnisse und letztlich eine neue, tiefere Beziehung. Der Weg ist bekannt, die Gegend auch, Opa Pappoús wird herzlich geliebt – und trotzdem ist alles ein bisschen anders, wenn die Eltern nicht dabei sind. Da gelten andere Regeln, Opa hat so seine Eigenheiten, die Nacht ist unheimlich, der Alltag anders …
2 – (ex aequo) „Wuff, ich bin Pommes“, Olivia Muscat – Leykam
Eigentlich ist Pommes ein ganz normaler Hund: Sie liebt ihren quietschgelben Lieblingsknochen und genießt jede Kuscheleinheit. Doch gleichzeitig muss sie hochkonzentriert sein, denn Pommes hat eine wichtige Aufgabe: Als ausgebildeter Blindenführhund bringt sie ihre Halterin sicher durch die Welt. Ob beim Überqueren belebter Straßen, bei Ausflügen in den Park oder den eigenen vier Wänden: Pommes zeigt, wie spielerische Lebensfreude und große Verantwortung Hand in Hand gehen.
5 – „Animanimals – Zebra“, Julia Ocker – Kindermann
Die Animanimals sind Tiere mit besonderen Fähigkeiten: überraschend, witzig und immer ein bisschen anders als erwartet. Das Zebra versucht alles, um sein Muster wieder zurückzubekommen. Mit viel Humor entsteht eine überraschende Verwandlungsgeschichte, die zeigt, dass es gut ist, etwas Besonderes zu sein.
