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mediakolleg-Seminar zum Urheber- und Verlagsrecht

Im Rahmen eines mediakolleg-Seminars vermittelt der Wiener Rechtsanwalt Alexander Koukal am 9. Juni praxisnah urheber- und verlagsrechtliche Grundkenntnisse und klärt Fragen rund um die Gestaltung des Verlagsvertrags, die Bewerbung, die Nutzung von Bildern und die Rechtsdurchsetzung.

Wie ist das Seminar aufgebaut?

Einen Schwerpunkt des Seminars bildet die Gestaltung des Verlagsvertrags. Die meisten Verlage haben ihre bewährten Vertragsmuster, die sie Autoren und Autorinnen vorlegen. Was ist, wenn das Gegenüber dazu Fragen und Anmerkungen hat? Ich gehe mit den Teilnehmern die Inhalte eines typischen Verlagsvertrags durch, um sie für Vertragsverhandlungen vorzubereiten. Wir besprechen den Sinn hinter einzelnen Bestimmungen und auch Optionen für eine andere Ausgestaltung. Erfolgreiches Verhandeln erfordert, dass man die gewählten Vertragsklauseln dem Autor/der Autorin erklären und ihre Verwendung rechtfertigen kann; und dass man Optionen parat hat, wenn das Gegenüber eine Regelung ablehnt, und so vom Standardvertrag individuell abweichen kann.

Warum ist die präzise Ausgestaltung eines Verlagsvertrags so wichtig? Welche Risiken birgt ein „schlechter“ Vertrag?

Die Parteien eines Verlagsvertrags sind Partner, die eine Zusammenarbeit anstreben. Aber natürlich verfolgt jeder Teil primär die eigenen Interessen. Bei nicht wenigen Aspekten können AutorIn und Verlag verschiedener Meinung sein. Ist zu möglichst vielen Punkten ein Kompromiss im Vertrag geregelt, erspart man sich im Nachhinein Streitigkeiten darüber. Wenn eine vertragliche Regelung fehlt, beginnen später Diskussionen darüber, was man vereinbart hätte oder was branchenüblich ist. Hinzu kommt: Ein Verlagsvertrag ist eine langfristige Vereinbarung zwischen Verlag und AutorIn. Schon beim Abschluss sollte man bedenken, wie Projekt und weitere Zusammenarbeit künftig ablaufen.

Haben die TeilnehmerInnen im Rahmen des Seminars auch die Möglichkeit, juristische Fragen aus ihrem Arbeitsalltag mit Ihnen und den anderen TeilnehmerInnen zu diskutieren?

Ja, dazu wird es während des gesamten Seminars Gelegenheit geben. Ein Teil der Veranstaltung widmet sich auch Fragen aus der praktischen Durchführung eines Projekts. Was gilt, wenn der Vertrag zu einem Punkt schweigt? Wie geht man rechtlich mit Verzögerungen um? Welche Fragen stellen sich bei mehreren Co-AutorInnen? Wie weit kann man Autor / Autorin an den Verlag binden? Wie sinnvoll ist ein Wettbewerbsverbot? Wie kommt der Verlag bzw. der Autor aus dem Vertrag wieder heraus?

Außerdem wird es um die Nutzung von Bildern gehen; einerseits im Zusammenhang mit der Illustration von Werken, andererseits im Rahmen der Bewerbung. Dabei sind einerseits die Rechte des Künstlers bzw. Fotografen, andererseits die Rechte der abgebildeten Personen zu beachten.

Die Verfolgung von Rechtsverletzungen ist ein weiteres Thema des Seminars. Wer kann Verstöße gegen das Urheberrecht verfolgen? Worauf kann man klagen? Was tun, wenn der Verlag selbst geklagt wird? Wie sieht es mit dem Kostenrisiko aus?

Alle Informationen zu dem Seminar sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

 

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© Mag. Anita Koukal, kommuniziert.at

Alexander Koukal ist selbstständiger Rechtsanwalt in Wien. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind u. a. Urheber- und Medienrecht. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Alexander Koukal auch als Dozent für Urheber-, Medien- und Werberecht am WIFI Wien tätig.

 

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