Die Frankfurter Buchmesse muss 2026 aufgrund baulicher Prüfungen voraussichtlich ohne die Halle 6 auskommen. Wie die Messebetreiber am 8. Juli mitteilten, wird die Messe daher ohne die Halle geplant und die betroffenen Bereiche werden auf andere Hallen verteilt.
Die Halle 6 ist bei der Frankfurter Buchmesse traditionell der Standort für internationale Verlage. Die abschließenden Ergebnisse der baulichen Prüfung liegen zwar noch nicht vor, es sei jedoch wahrscheinlich, dass die drei Ebenen der Halle 2026 nicht genutzt werden können. Um Planungssicherheit für Aussteller und Besucher:innen zu gewährleisten, soll das Hallenlayout entsprechend angepasst und die betroffenen Bereiche verlegt werden.
Änderungen für die Frankfurter Buchmesse 2026
- Die internationalen Aussteller in den Hallen 6.1 und 6.2 ziehen in die zentrale Halle 4.2.
- Das Comics Business Centre und die Workstation aus Halle 6.2 ziehen in Halle 3.1
- Das Literary Agents & Scouts Centre sowie das Publishers Rights Centre ziehen von der Halle 4.2 in Halle 1.2 unmittelbar am Eingang City.
- Die Aussteller der Halle 6.0 ziehen in die Festhalle.
- Das Meet-the-Author-Areal zieht von der Festhalle zurück auf die Agora – die Freifläche im Mittelpunkt des Messegeländes.
Die von den Umplatzierungen betroffenen deutschen und internationalen Aussteller wurden heute über das neue Szenario informiert, die neuen Stand- bzw. Tischnummern sollen innerhalb der nächsten 10 Tage mittgeteilt werden.
Neues Hallenkonzept
Die Frankfurter Buchmesse geht in diesem Jahr auch unabhängig von den Veränderungen zur Halle 6 mit einem neuen Hallenkonzept an den Start. Geplant ist, dass sich Aussteller:innen aller publikumswirksamen Warengruppen im Erdgeschoss versammeln, während B2B-Anbieter:innen in die oberen Etagen wechseln.
Für die Neuordnung habe es nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten viel Zuspruch gegeben, berichtet Juergen Boos gegenüber dem Börsenblatt: „2026 soll eine Messe sein, die sich im Alltag der Branche bewährt. Wir sortieren klarer, wir verkürzen Wege, wir machen Entscheidungen einfacher. Das neue Hallenkonzept soll dafür sorgen, dass die Messe besser lesbar ist – für Fachbesucher:innen genauso wie für das Publikum. Und es soll den Takt erleichtern, in dem in Frankfurt gearbeitet wird.“
Weitere Informationen zum neuen Hallenlayout finden Sie auf der Website der Frankfurter Buchmesse.
