Kinostart am 13. Februar

Film über Autorin Renate Welsh

Der Film

Der Film „Renate“ zeichnet ein Porträt der Autorin Renate Welsh, die – neben Christine Nöstlinger – die österreichische Kinder- und Jugendliteratur maßgeblich geprägt hat. Im Zentrum stehen Erinnerungen an eine von Schuldgefühlen überschattete Kindheit ebenso wie der Versuch, den gesellschaftlichen Erwartungen an Mutter- und Ehefrausein zu entsprechen. Erzählt wird auch von einem literarischen Schaffen, das konsequent danach sucht, sprachlosen Außenseiter:innen eine Stimme zu geben.

Ein Schlaganfall raubt Renate Welsh schließlich selbst Stimme und Selbstbestimmtheit. Der Film begleitet sie in ihrem Kampf, die Worte wiederzufinden.

Renate Welsh

Renate Welsh wurde 1937 in Wien geboren und wuchs in Wien und Bad Aussee auf. Sie studierte Englisch, Spanisch und Staatswissenschaften, arbeitete als freie Übersetzerin sowie beim British Council in Wien. Zu ihren bekanntesten Kinder- und Jugendbüchern zählen „Das Vamperl“, „Dieda oder Das fremde Kind“ und „Johanna“. Darüber hinaus veröffentlichte sie zahlreiche Romane, darunter „Liebe Schwester“ und „Großmutters Schuhe“.

Für ihr Werk erhielt Renate Welsh viele Auszeichnungen, unter anderem den Österreichischen Würdigungspreis, den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur, den Theodor-Kramer-Preis sowie den Preis der Stadt Wien für Literatur.

Weitere Informationen zum Film finden Sie auf der Website von filmdelights.

FD 2601 renate poster 150dpi
(c) Filmdelights
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