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Carolin Emcke erhielt Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Die deutsche Journalistin und Publizistin Carolin Emcke nahm die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung in der Frankfurter Paulskirche entgegen. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird seit 1950 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben.

(c) Tobias Bohm

Die Preisverleihung an Carolin Emcke fand am 21. Oktober unter anderem im Beisein von Bundespräsident Joachim Gauck und Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse 2016 statt.

Die Laudatio auf die diesjährige Preisträgerin hielt Philosophin Seyla Benhabib, die unter anderem die Erzählkunst Carolin Emckes als “einmalige Mischung aus Reportage, philosophischer Reflektion und literarischer Komposition” würdigte. Dadurch lege Carolin Emcke moralisches Zeugnis über menschliches Leid in gewaltsamen Konflikten, aber auch über andere Formen von Leid und Schweigen ab, die all jene verspüren, die anders sind, so Seyla Benhabib im Verlauf der Laudatio.

Preisträgerin Carolin Emcke rief in ihrer Dankesrede dazu auf, sich gemeinsam für eine freiheitliche und demokratische Gesellschaft einzusetzen: “Wir dürfen uns nicht wehrlos und sprachlos machen lassen. Wir können sprechen und handeln. Wir können die Verantwortung auf uns nehmen. Und das heißt: Wir können sprechend und handelnd eingreifen in diese sich zunehmend verrohende Welt.”
Zudem formulierte Carolin Emcke ein Plädoyer für Inklusion und gegen Ausgrenzung in der Gesellschaft sowie die Achtung der Menschenrechte als “Kern einer liberalen, offenen, säkularen Gesellschaft.” Die Rede von Carolin Emcke ist hier in voller Länge abrufbar.

Weitere Informationen zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels finden Sie hier.

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