„Friederike Gösweiners erster Roman ist ein kleines Wunder. Er ist ein sensibles, in seiner emotionalen und sozialen Genauigkeit überzeugendes und, vor allem, ein ans Herz greifendes Porträt einer jungen Frau, die nach dem Studium einen Platz in unserer Ellenbogengesellschaft zu finden versucht. Hannah folgt ihren Wünschen, ihren Fähigkeiten und ihrem Gefühl – aber niemand braucht sie, nicht einmal ihr Freund, der sich für seine eigene Karriere entscheidet. Der Roman ist so auch das Porträt einer neuen ‚verlorenen Generation‘ zwischen Praktikum und Prekariat, zwischen Freiheitstraum, Hoffnung auf Leben, Einsamkeit und der Empfindung der Nutzlosigkeit. Das Buch berührt, weil es so unerbittlich, so wahr und literarisch so souverän ist.“
1980 in Tirol geboren, Studium der Germanistik und Politikwissenschaft. Gösweiner arbeitet als freie Lektorin und Kritikerin u. a. für Die Presse und Literatur und Kritik. Ihr Debüt Traurige Freiheit zeichnet das Bild einer „verlorenen Generation“ zwischen Freiheit und Lebenskrise. Beruflicher Erfolg und geregelte Verhältnisse lassen trotz Eigeninitiative auf sich warten. Erst eine unverhoffte Begegnung gibt der Protagonistin neuen Mut – doch die Unsicherheit bleibt.
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