„Eva Menasse ist eine genaue Beobachterin. Seitensprünge, Langeweile, komplizierte Patchworksituationen, Abhängigkeiten … all diese banalen Dinge des Lebens werden von ihr dermaßen genau seziert, dass man das Gefühl hat, mitten in der Geschichte zu stehen oder zumindest einen der Protagonisten sehr gut zu kennen. Psychologisch geschickt aufgebaut und dennoch mit einer klaren, fast journalistischen Sprache, nimmt sie einen mit jeder der acht Erzählungen gefangen. In der von ihr gewählten Erzählform schafft sie es, auf wenigen Seiten ganze Welten entstehen zu lassen und den/die LeserIn in die Abgründe des Beziehungslebens zu entführen. Eva Menasse schreibt nicht über die großen Katastrophen, sondern über die Unbillen des Lebens und das macht sie mit sehr viel Feingefühl und großer Empathie zu ihren ProtangonistInnen.“
1970 in Wien geboren, lebt seit 2003 als freie Schriftstellerin in Berlin. Für ihre Romane Vienna und Quasikristalle (beide Kiepenheuer und Witsch) wurde sie u. a. mit dem Literaturpreis Alpha und dem Heinrich- Böll-Preis ausgezeichnet. 2015 war sie Stipendiatin der Villa Massimo in Rom und erhielt für ihr bisheriges Werk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor.
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