„Nava Ebrahimis Debüt ist souverän erzählt, man merkt, dass die Autorin über etwas schreibt, das sie selbst kennt, selbst erlebt. Ihre Heldin Mona lebt den Spagat der Kölnerin zwischen Coworkingspace und Clubbingszene und der iranischen Heimat ihrer Familie und Ebrahimi beschreibt diese Szenen plastisch ohne dabei in Kitsch oder Folklorismus abzugleiten. Aufgewachsen in Deutschland mit iranischen Eltern, lässt Nava Ebrahimi beide Welten lebendig werden und obwohl es mittlerweile einige Literatur zum Thema „Aufeinanderprallen der Kulturen“ gibt, findet Ebrahimi einen ganz eigenen Tonfall und schafft es, die unterschiedlichen Kulturen vorstellbar zu machen. Ein wichtiger Augenmerk liegt auf der Sprache: Ausdrücke, für die es keine Entsprechung gibt, Wörter, die man nicht übersetzen kann, man kennt sie entweder in der einen oder eben nur in der anderen Sprache, so entsteht eine Sprachlosigkeit, obwohl man in beiden Sprachen zuhause ist.“
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