Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache.
»Schleifen« ist ein großer, ein kluger Roman über die Macht und den Einfluss von Sprache auf unser Leben, der richtig Spaß macht beim Lesen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden.
Geboren 1994 in Wien. Er ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis. Bücher u.a.: „Meine Freunde haben Adolf Hitler getötet und alles, was sie mir mitgebracht haben, ist dieses lausige T-Shirt“ (Roman, 2016), „Hundert schwarze Nähmaschinen“ (Roman, 2017) und bei Zsolnay die Romane Salonfähig (2021) und Content (2024).
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