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Ludwig Fels

Mondbeben

Februar 2020, 
jung und jung, 
320 Seiten, 
ISBN 978-3-99027-241-1, 
24 €

„In einem früheren Leben war Olaf Ostrander Schuldeneintreiber, jemand, der andere daran erinnert, dass es nichts umsonst gibt. Notfalls mit Gewalt. So hat er auch seine Frau kennengelernt, gerettet und erobert, um den Preis einer Strafe in Haft. Als sie kurz nach seiner Entlassung eine Erbschaft macht, ist der Moment für beide gekommen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Gemeinsam wollen sie sich einen Traum erfüllen: den Traum von einem Leben auf einer Insel, weit weg von allem, unter Palmen und einer ewigen Sonne in einer Villa am Meer. Sie finden, was sie suchen, doch bald schon wird ihnen klar, dass der Himmel auf Erden nicht so einfach zu haben ist. Und dass sie trotz der hohen Zäune um ihr Haus dem Glück und anderen unberechenbaren Mächten ausgeliefert sind, die sie daran erinnern, dass es nichts umsonst gibt. Eindringlich und mit Leidenschaft erzählt Ludwig Fels von Sehnsucht und Verzweiflung, davon, was es kostet, an einem Traum festzuhalten. Und was es bedeutet, am eigenen Leib erfahren zu müssen, dass es ein falscher Traum gewesen ist.“ (Jung und Jung)

Kategorien: Österreichischer Buchpreis, Longlist Buchpreis
Ludwig Fels
autor Fels Ludwig
© Aleksandra Pawloff

geboren 1946 in Treuchtlingen, lebt in Wien. Er stammt aus einer kleinbürgerlichen Familie und wuchs ohne Vater auf. Nach einer abgebrochenen Malerlehre war er ab 1964 in verschiedenen Hilfs- und Gelegenheitsjobs tätig, seit 1973 freier Schriftsteller. Seit 1981 Mitglied des P.E.N.- Zentrums Deutschland. Im Jahr 1983 verlegte er seinen Wohnsitz nach Wien. Neben Romanen und Lyrik hat er auch Theaterstücke und Hörspiele verfasst.