„Lässt sich einer großen Leidenschaft – dem Begehren genauso wie dem Schmerz – mit den Mitteln der Vernunft beikommen? Gibt es die Liebe in ökonomisch portionierten Häppchen? Klartraum erzählt von dem Versuch einer Liebesaffäre, die nicht bedingungslos sein, sondern beider Familienleben nicht versehren will, und kann doch nur noch das Scheitern dieses Versuchs rekapitulieren. In ihrem Roman, der ungebrochen eindringlich über Existentielles spricht, ohne dabei pathetisch zu sein, der voller Ironie und Witz steckt, ohne bösartige Töne anschlagen zu müssen, verschneidet Olga Flor kunstvoll, sprachlich schillernd und mit scharfem Blick die privaten mit den gesellschaftspolitischen Krisen unserer Tage und liefert zugleich eine Liebestypologie der Geschlechter, die auch im Jahr 2017 allzu oft noch von zumindest kommunikativen Machtverhältnissen bestimmt ist: Sie will sprechen. Er entzieht sich durch Schweigen.“
1968 in Wien geboren. Aufgewachsen in Wien, Köln und Graz, studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Ihr Werk umfasst Romane, Kurzprosa, Essays, Theater- und Musiktheaterarbeiten. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Anton-Wildgans-Preis 2012, den Outstanding Artist Award 2012 und den Veza-Canetti-Preis 2014. Zuletzt erschien ihr Roman Ich in Gelb (Jung und Jung, 2015).
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