„Berührend und dabei völlig unsentimental erzählt Ljuba Arnautović die Geschichte ihrer Familie, die durch die historischen Tragödien des 20. Jahrhunderts geprägt ist. Im Mittelpunkt steht das Schicksal der Großmutter Eva: Ehemals Kommunistin, verliert sie einen Sohn in den Mühlen stalinistischer Verfolgung. Sie selbst erleidet Verhaftung und Folter schon im Austrofaschismus; im Dritten Reich gelingt es ihr, Verfolgte zu verstecken, darunter ihren zweiten Ehemann, dessen Lebenswille aber nach Kriegsende aufgebraucht ist. – Das Verhältnis von persönlicher Überzeugung und den Ideologien der Diktaturen des 20. Jahrhunderts wird an den so liebevoll wie genau geschilderten Figuren eindrucksvoll sichtbar. Das Buch kann nicht nur als historisches Zeugnis gelesen werden; es vermittelt auch zeitlose Modelle von bewundernswerter Courage und unbedingter Solidarität.“
geboren 1954 in Kursk (UdSSR), lebt nach wechselnden Aufenthalten in Wien, München und Moskau seit 1987 in Wien. Die studierte Sozialpädagogin arbeitete an Projekten des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands, war außerdem Russisch-Übersetzerin und Rundfunkjournalistin. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Radiofeatures, Reportagen und Essays sowie in Literaturzeitschriften und Anthologien.
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