„Die Gedichte von Sirka Elspaß in dem Band mit dem schönen Titel „ich föhne mir meine wimpern“ sind bildreich ohne aber mit überzogener oder artifizieller Metaphorik zu protzen. Reimlos und meist auch ohne Titel beziehen sie ihr Sprach- und Reflexionsmaterial aus dem Alltag, aus der Popwelt und der Jugendsprache, sie überraschen dann aber immer wieder mit auffälligen Gedankensprüngen und originellen Pointen. „gedankengänge machen die tollsten moves“ lautet folgerichtig der Titel des ersten von vier Teilen des Bandes. Das Gravitationszentrum des Buches bildet ein empfindsames, verletzliches Ich, das seinem Platz in der Welt nachgeht, seiner Kindheit und seinem Verhältnis zur Mutter (dem zwei Teile gewidmet sind), den Möglichkeiten und Zumutungen des Lebens in der Gegenwart. Scheinbar naive Fragen werden dabei mit existenziellen Befindlichkeiten in Beziehung gesetzt, denn „niemand kommt auf die welt / und weiß wie es geht“. Ein ebenso leichter wie ernsthafter Ton.“
Geboren 1995 in Oberhausen, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien (u. a. bei Monika Rinck). Sie war Preisträgerin beim Treffen junger Autor*innen 2010 und 2012 sowie postpoetry-Nachwuchspreisträgerin 2013, Mitherausgeberin der BELLA triste (Nr. 41–45) und veröffentlichte in diversen Magazinen und Anthologien.
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