„Nach études und cahier entwirft Friederike Mayröcker in fleurs ein florales Textgeflecht, das sich noch konsequenter als zuvor allen Zwängen der Syntax entzieht. Das freie Spiel der Assoziationen und ihr Stöbern in den eigenen Gedanken offenbart eine atemberaubende „Welt-Zärtlichkeit“. Die zwischen März 2014 und Mai 2015 verfassten Notizen führen den Leser in einen eigenen poetischen Raum, der sich der realistischen Darstellung entzieht. Es ist ein Zwiegespräch mit Schwalben und Mohnfeldern, Lebenden und Toten, mit Derrida, Genet, Andreas Grunert und nicht zuletzt Ernst Jandl, dem vermissten Lebenspartner. Eine verschwenderische Vielfalt wird greifbar, die mit dem schmerzlichen Grundton auf besondere Weise korrespondiert. Die polyphone Meditation über das Leben entfaltet die Schönheit von Sprache. Darin erweist sich fleurs als zeitlose und gültige Literatur.“
wurde 1924 in Wien geboren, wo sie bis heute lebt. Ab 1939 veröffentlichte sie erste literarische Arbeiten, seit 1946 Gedichte. Mit Larifari folgt 1956 die erste selbstständige Publikation. Auch Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte befinden sich in ihrem Repertoire. Mayröcker erhielt zahlreiche renommierte Auszeichnungen wie den Georg-Büchner-Preis und den Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis. fleurs ist der Poesie und dem Schreiben verpflichtet und kreiert Sprachbilder neuer Kraft und Klarheit.
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