„Helena Adler bewegt sich mit ihrem Buch „Die Infantin trägt den Scheitel links“ in der Tradition des österreichischen Antiheimatromans, findet dabei aber einen ganz neuen, so noch nie gehörten oder gelesenen Ton. Frech, witzig und rotzig finden wir uns in einer von vielen Bildern aufgeladenen Sprache und folgen der Protagonistin auf ihrem widerständigen Weg zwischen religiöser Mutter, esoterischem Vater und brutalen älteren Zwillingsschwestern. Die Bilder sind es auch, die diesen Roman bestimmen. Die einzelnen Kapitel haben Titel wie „Tod eines Helden“, „Kinderspiele“, „Die große Nacht im Eimer“ bis zu „Himmlische und Irdische Liebe“ und das sind auch die Titel der Bilder von Renato Guttuso, Pieter Bruegel bis zu Georg Baselitz und Tizian. Und so können wir diesen Text von Helena Adler auch als Bildbeschreibung und Bilddeutung der anderen Art lesen und das in einer großartigen Melange von Zorn, Wut und Komik.“
geboren 1983 in Oberndorf bei Salzburg in einem Opel Kadett. Studium der Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg. Diverse Ausstellungen und Kunstaktionen, Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Lebt als Autorin und Künstlerin in der Nähe von Salzburg.
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