„Anna Mitgutsch erzählt in Die Annäherung von einer schwierigen Vater-Tochter-Beziehung. Eine pensionierte Mittelschulprofessorin versucht kurz vor dem Tod ihres 96-jährigen Vaters nicht nur endgültig Klarheit über dessen Kriegsvergangenheit zu bekommen, sondern ihm auch – endlich – nahe sein zu können. Darüber hinaus ist Die Annäherung auch ein Familien- und zugleich ein Generationenroman: die Autorin zeigt analytisch und empathisch, wie sehr Geschichte das Dasein von Menschen prägt und wie schwierig es ist, einander zu lieben und zu achten. Der „Blick zurück“ der Protagonisten auf ihr gelebtes Leben ermöglicht dem Lesenden ein reflektiertes Verständnis der Personen. Auch wenn sich der große Wunsch, dem Vater in Harmonie nahe zu sein, letztendlich nicht erfüllt: Anna Mitgutschs Erzählung bestärkt – durch ihren aufmerksamen, genauen und verständnisvollen Blick auf die Spezies Mensch.“
1948 in Linz geboren, unterrichtete an österreichischen und amerikanischen Universitäten. Seit 1985 arbeitet sie als freischaffende Schriftstellerin und Essayistin, ihr Romandebüt Die Züchtigung (Claasen) wurde im selben Jahr veröffentlicht. Es folgten Ehrungen wie der Solothurner Literaturpreis und der Staatspreis für Literatur der Republik Österreich. Die Annäherung widmet sich den Spannungsfeldern zwischen Nähe und Ferne sowie Vergangenheit und Neuanfang am Ende eines Lebens.
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