Bilderreich, fesselnd und beklemmend erzählt Vladimir Vertlib von Liebe und Hass, Glaube und Verrat und der Lust, trotz allem am Leben zu sein.
Wien um 1670: Barocke Herrlichkeit und bittere Armut prägen die Stadt. Kaiser Leopold I. leidet nicht nur unter Geldmangel für seine Feldzüge, er braucht auch dringend einen Thronfolger. Nur Leibarzt Pedro de Rojas kann der verzweifelten Kaiserin Margarita Teresa helfen. Der jedoch hat ein gefährliches Geheimnis: Er ist ein spanischer Converso, ein konvertierter Jude, der seinen Glauben im Geheimen praktiziert.
Die katholische Kaiserin will die Juden aus der Stadt vertreiben, sie hält sie für die Ursache allen Übels. Wird es Don Pedro und seiner Geliebten, der Hebamme Esther, gelingen, das zu verhindern? Vladimir Vertlib verbindet Komödie und Drama zu einem großen Roman über Glaubenskämpfe und Standesdünkel, Hetze, Intrigen und Verrat, aber auch Liebe, Treue und tiefe Freundschaft.
geboren 1966 in Leningrad. 1971 Emigration nach Israel, später Italien, Holland & USA, 1981 Niederlassung in Österreich. Seit 1993 Schriftsteller in Salzburg und Wien. Zahlreiche veröffentlichte Romane & Essays. Ausgezeichnet u. a. mit dem Theodor-Kramer-Preis (2024) für Schreiben im Widerstand und Exil. Zuletzt erschienen: „Heimreise“ (2024), „Der Jude der Kaiserin“ (2025).
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