„Zu ihrem 100. Geburtstag lädt die Architektin Anouk Perleman-Jacob einen Schriftsteller ein und bittet ihn darum, ihr Leben als Roman zu erzählen. In Sankt Petersburg geboren, erlebt sie den bolschewistischen Terror. Zusammen mit anderen Intellektuellen wird sie als junges Mädchen mit ihrer Familie auf einem der sogenannten „Philosophenschiffe“ auf Lenins Befehl ins Exil deportiert. Nachdem das Schiff fünf Tage und Nächte lang auf dem Finnischen Meerbusen treibt, wird ein letzter Passagier an Bord gebracht und in die Verbannung geschickt: Es ist Lenin selbst.“ (Hanser Verlag)
1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt als Schriftsteller in Vorarlberg und Wien. Neben Romanen, Gedichten und kürzeren Prosatexten verfasste er auch Hörspiele. Köhlmeier erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie den Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, den Grimmelshausen-Preis oder den Anton-Wildgans-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis.
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